Europaweiter Schlag gegen Vergewaltiger-Netzwerke: 156 Opfer und Täter identifiziert
Schlag gegen Vergewaltiger-Netzwerke: 156 identifiziert

Internationalen Ermittlern ist ein bedeutender Schlag gegen perfide Online-Gruppen gelungen: Männer sollen ihre eigenen Partnerinnen betäubt, sexuell missbraucht und die Taten anschließend im Internet verbreitet haben. Bei der europaweiten Aktion „Projekt Medusa“ wurden nach Angaben von Europol 156 mutmaßliche Opfer und Täter identifiziert.

Ermittlungen gegen Missbrauchsnetzwerke

Maßgeblich beteiligt waren das Bundeskriminalamt (BKA) sowie das Landeskriminalamt Hamburg. Die Ermittler gingen erstmals gezielt gegen diese Online-Netzwerke vor, in denen die Missbrauchsvideos offenbar ausgetauscht und verbreitet wurden. Die Ermittlungen dauern an.

Hintergründe der Aktion „Projekt Medusa“

Die Aktion richtete sich gegen mehrere Netzwerke, in denen Männer ihre Partnerinnen betäubten, missbrauchten und die Taten filmten. Die Videos wurden in geschlossenen Online-Gruppen geteilt. Europol koordinierte die Maßnahmen in mehreren europäischen Ländern.

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Die Identifizierung der 156 Personen umfasst sowohl mutmaßliche Täter als auch Opfer. Die Behörden gehen davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt. Weitere Details zu den Ermittlungen wurden zunächst nicht veröffentlicht.

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