Bei einer Auseinandersetzung zwischen vier Männern in Berlin-Moabit hat es am Donnerstag mehrere Verletzte gegeben, darunter auch ein Hund. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, gerieten ein 17-Jähriger und ein 30-Jähriger sowie zwei Männer im Alter von 28 und 39 Jahren gegen 17.30 Uhr im Kleinen Tiergarten zunächst in einen verbalen Streit.
Verlauf der Auseinandersetzung
Im weiteren Verlauf erlitt der 17-Jährige eine Platzwunde am Kopf, die ihm mutmaßlich der 39-Jährige mit einer Glasflasche zugefügt hat. Auch der 30-Jährige erlitt eine Platzwunde am Kopf. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde diese mit einem Hammer des 28-Jährigen verursacht. Der 39-Jährige hatte einen Hund dabei, der dem 17-Jährigen und dem 30-Jährigen mehrfach in Arme und Beine biss.
Verletzungen und Behandlung
Der Jugendliche wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 30-Jährige konnte nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Er soll zudem den 39-Jährigen und den 28-Jährigen mit einem Messer am Kopf verletzt haben. Der Ältere wurde in Polizeigewahrsam gebracht, aus dem er anschließend wieder entlassen wurde.
Auch der Hund erlitt bei dem Streit mehrere Stichverletzungen und kam zur Behandlung in eine Tierklinik. Der 17-Jährige soll auf das Tier eingestochen haben, als er von dem Hund gebissen wurde. Das Tier wurde auf Anordnung des zuständigen Veterinäramtes beschlagnahmt.
Ermittlungen laufen
Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und zu den Hintergründen der Tat dauern an. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können.



