Taxifahrer in München soll Radfahrer nach Streit angefahren haben
Taxifahrer soll Radfahrer in München angefahren haben

Ein 46-jähriger Taxifahrer soll in München einen 37-jährigen Radfahrer nach einem Streit absichtlich angefahren und schwer verletzt haben. Der Vorfall ereignete sich an einer Kreuzung in der Nähe des Karlsplatzes (Stachus). Laut Polizei war der Radfahrer zunächst abgestiegen und zu dem Taxi hinter ihm gegangen, um den Streit zu klären. Als er wieder auf sein Rad steigen wollte, habe der Taxifahrer beschleunigt, den Radler erfasst und mehrere Meter auf der Motorhaube mitgeschleift. Erst als der Fahrer bremste, stürzte der Radfahrer auf die Fahrbahn. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Passanten greifen ein

Mehrere Passanten beobachteten den Vorfall und hielten den Taxifahrer fest, bis die Polizei eintraf. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Zunächst hatten der „Münchner Merkur“ und die „tz“ über den Vorfall berichtet.

Die Polizei sucht weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München entgegen. Der genaue Hergang des Streits ist noch unklar. Die Polizei prüft, ob der Taxifahrer vorsätzlich gehandelt hat.

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