Thomas Fischer: Der BILD-Reporter über 20 Jahre Recherche zu Rechtsstaat und Missständen
Thomas Fischer: 20 Jahre Recherche zu Rechtsstaat

Thomas Fischer ist seit mehr als zwei Jahrzehnten im Journalismus tätig und hat sich auf die Themen Rechtsstaat, Wirtschaft und Behördenversagen spezialisiert. Seit 2010 arbeitet er für BILD als Reporter, Ost-Koordinator und Blattmacher. Zuvor war er viele Jahre für die Dresdner Morgenpost, die B.Z. und RTL aktiv.

Vom Polizeireporter zum Justiz-Experten

Fischer wurde 1981 in Dresden geboren. Sein Kindheitstraum war es, Polizist zu werden, doch stattdessen wurde er Polizeireporter. Heute liegt sein Schwerpunkt auf der Justiz. „Mein journalistischer Antrieb besteht darin, Missstände zu erkennen und klar zu benennen“, sagt er.

Aktuelle Artikel und Themenschwerpunkte

Zu Fischers jüngsten Veröffentlichungen gehören Beiträge über eine 20-Prozent-Bonus-Regelung für Beamte, die länger arbeiten, sowie die Kontroverse um eine Regen-Ampel in Deutschland, die eine sanierte 1,7-Millionen-Straße zur Dauerbaustelle machte. Weitere Themen sind der Fall einer missbrauchten 18-Jährigen, deren Täter weiterhin Pension kassiert, und ein Eklat beim Bachfest in Leipzig, bei dem ein weltberühmter Dirigent beschuldigt wird, eine Frau bedrängt zu haben.

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Missstände aufdecken und benennen

Fischer berichtet regelmäßig über Vorfälle, die die öffentliche Ordnung betreffen, wie die umstrittene Regel an einem Badesee in Halle, wonach nur Personen mit Deutschkenntnissen Zutritt haben. Auch der Mordverdacht in einem Altersheim, bei dem ein Pflege-Azubi eine Seniorin mit einem Schlafanzug erdrosselt haben soll, gehört zu seinen Recherchen. Sein Engagement gilt der Aufdeckung von Fehlentwicklungen in Behörden und der Justiz.

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