Der Verein Berliner Unterwelten bietet eine einzigartige Lesung des Romans „Wunder Bunker“ in einem ehemaligen Bunker aus der NS-Zeit im Volkspark Humboldthain an. Die Veranstaltung verbindet die düstere Vergangenheit des Ortes mit literarischer Fiktion und enthüllt überraschende Zusammenhänge.
Schauplatz mit Geschichte
Der Bunker, Teil der Flakturmruine im Volkspark Humboldthain, ist ein Relikt des Zweiten Weltkriegs. Der Verein Berliner Unterwelten, der sich der Erforschung und Dokumentation unterirdischer Bauwerke widmet, führt regelmäßig Führungen durch die Ruine. Nun wird der Ort zum Schauplatz einer Lesung, die die historischen Gegebenheiten mit der Handlung des Romans verwebt.
Roman „Wunder Bunker“
Der Roman „Wunder Bunker“ thematisiert das Leben in einem Bunker während der NS-Zeit und die damit verbundenen Ängste und Hoffnungen. Die Lesung findet direkt vor Ort statt, sodass die Zuhörer die Atmosphäre des Bunkers hautnah erleben können. Laut Vereinsangaben wird die Lesung von einem Historiker begleitet, der die historischen Fakten einordnet.
Veranstaltungsdetails
Die Lesung ist für den Sommer 2026 geplant, genaue Termine werden auf der Website des Vereins bekannt gegeben. Der Eintritt ist kostenpflichtig, die Plätze sind begrenzt. Interessierte können sich ab sofort anmelden. Der Verein betont, dass die Veranstaltung nicht nur literarisch, sondern auch historisch wertvoll sei: „Wir möchten die Geschichte lebendig machen und zeigen, wie Literatur und reale Orte sich gegenseitig bereichern können“, so ein Sprecher.
Bedeutung des Ortes
Der Flakturm im Volkspark Humboldthain ist einer der letzten erhaltenen Flaktürme in Berlin. Er diente im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker und Flugabwehrstellung. Heute ist er ein Lost Place, der von dem Verein Berliner Unterwelten betreut wird. Die Ruine ist ein Mahnmal der Zerstörung und erinnert an die Schrecken des Krieges.



