Berlin-Neukölln: Pyrotechnik statt Schüsse – mehrere Verletzte
Berlin-Neukölln: Pyrotechnik statt Schüsse – Verletzte

Die Berliner Polizei wurde am Donnerstagabend gegen 20.40 Uhr in den Käthe-Dorsch-Ring in der Gropiusstadt alarmiert, nachdem Anwohner Schussgeräusche gemeldet hatten. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass die vermeintlichen Schüsse durch gezündete Pyrotechnik verursacht worden waren. Ein Polizeisprecher bestätigte dem Tagesspiegel am Freitagmorgen: „Alle Zeugenaussagen weisen auf Pyrotechnik hin.“

Verletzte Kinder und Frau nach Knallgeräuschen

Die Feuerwehr behandelte noch am Einsatzort drei Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren sowie eine 33-jährige Frau. Sie erlitten unter anderem Hautabschürfungen. „Jemand hat Pyrotechnik gezündet, ob diese geworfen wurde, ist noch nicht bekannt“, so der Sprecher weiter. Die genaue Anzahl der Explosionen wird noch ermittelt.

Ermittlungen zu gezieltem Wurf von Pyrotechnik

Die Polizei durchsuchte eine Wohnung im Umfeld, traf dort aber niemanden an. Festnahmen gab es nicht. Der Bereich wurde für etwa eine halbe Stunde weiträumig abgesperrt. Die „B.Z.“ hatte zuvor von Schussabgaben und Explosionen, möglicherweise durch eine Kugelbombe, berichtet. Der Polizeisprecher relativierte: „Wenn man wegen Knallgeräuschen und Verletzten alarmiert wird, wird man auch als Polizei erstmal wach, aber anhand der Zeugenaussagen hat sich das entschärft. Es hat keine Anzeichen auf Schüsse gegeben.“

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Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen. Im Fokus steht nach Polizeiangaben, ob die Pyrotechnik gezielt auf Personen geworfen wurde.

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