In Bornheim-Merten (Nordrhein-Westfalen) sind am Abend rund 200 Heuballen auf einem Feld in Brand geraten. Die Löscharbeiten dauerten an und könnten sich bis in den Morgen hinziehen, erklärte ein Feuerwehrsprecher. Die Brandursache ist noch unklar; die Polizei ermittelt.
Herausfordernde Löscharbeiten
Die Einsatzkräfte stellten sich auf langwierige Arbeiten ein. Die gepressten und teils mit Folie umwickelten Ballen müssen auseinandergezogen werden, da sich im Inneren noch Glut befinde. Das erschwere die Arbeit, so der Sprecher.
Waldbrandgefahr gebannt
Bornheim ist zu knapp einem Fünftel bewaldet. Da das Feld an ein Waldgebiet grenzt, galt es zunächst, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Wegen der Trockenheit wäre ein Waldbrand nach Einschätzung des Sprechers besonders problematisch gewesen. Die Rauchentwicklung führte zu einer Warnung über die App Nina: Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Selbstentzündung möglich
Heuballen können sich unter ungünstigen Bedingungen selbst entzünden. Ist das Heu beim Pressen noch zu feucht, können biologische Prozesse im Inneren Wärme erzeugen und einen Brand auslösen.



