Goldfund beim Rasenmähen: Gemeinde Bannewitz darf 40.000-Euro-Schatz behalten
Goldfund beim Rasenmähen: Gemeinde Bannewitz darf 40.000-Euro-Schatz behalten

Ein spektakulärer Goldfund beim Rasenmähen in Bannewitz (Sachsen) ist nun offiziell Eigentum der Gemeinde. Da die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für Fundsachen abgelaufen ist, kann die Kommune über die zehn Goldbarren im Wert von rund 40.000 Euro verfügen.

Ein Gemeindemitarbeiter hatte die Barren im Oktober 2024 beim Mähen einer Wiese entdeckt. Daraufhin meldeten sich zahlreiche angebliche Eigentümer, wie Bürgermeister Heiko Wersig mitteilte. Keiner von ihnen konnte jedoch die geforderten Belege – eine Rechnung und die Seriennummern der Barren – vorlegen.

Die sechsmonatige Frist zur Aufbewahrung des Fundes endete am 17. April. Seitdem gehört der Schatz der Gemeinde. Der Gemeinderat wird am kommenden Dienstag über die endgültige Verwendung entscheiden.

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Bürgermeister Wersig kündigte an, dass lokale Vereine von dem Fund profitieren sollen. Besonders bedacht werden sollen Vereine aus den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit sowie Heimat- und Brauchtumspflege. Die Übergabe des Goldes an die Vereinsvertreter ist für Anfang Mai geplant.

Der Goldschatz, bestehend aus zehn Unzen Gold, wird weiterhin von der Polizei aufbewahrt. Sein Wert wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt.

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