Ein Zuhause mit Herz: Renata Kayes Traumwohnung
„Das war Liebe auf den ersten Blick“, sagt Renata Kaye über ihre Zwei-Zimmer-Wohnung in der vierten Etage mit Balkon und Fahrstuhl. Die Rentnerin zog im November 2017 in das Genossenschaftsprojekt der Selbstbau e.G. in der Sredzkistraße 44 in Berlin-Prenzlauer Berg. „Jeden Tag sage ich: Wie schön, dass ich hier wohnen darf.“ Ihre Begeisterung ist ansteckend, doch der Weg zu diesem Glück war für die Genossenschaft und ihre Mitglieder nicht einfach.
Die Selbstbau e.G.: Ein Modell für generationenübergreifendes Wohnen
Die Selbstbau e.G. ist eine Wohnungsgenossenschaft, die sich dem sozialverträglichen und altersgerechten Wohnen verschrieben hat. In der Sredzkistraße 44 ist ein besonderes Projekt entstanden, bei dem sich die Generationen mischen. Junge Familien, Paare und Senioren leben hier unter einem Dach. Die Genossenschaft ermöglicht bezahlbare Mieten und barrierefreien Zugang – ein seltenes Gut in der begehrten Lage Prenzlauer Bergs.
Kämpfe für den bezahlbaren Wohnraum
Doch die Verwirklichung des Projekts war von Hindernissen geprägt. „Es gab viele Kämpfe“, berichtet ein Genossenschaftsmitglied. Von der Finanzierung über baurechtliche Hürden bis hin zu langwierigen Verhandlungen mit der Stadt – der Weg war steinig. Am Ende stand jedoch ein Erfolg: 2017 konnten die ersten Bewohner einziehen. Renata Kaye war eine von ihnen.
Ein Zuhause für alle Lebensphasen
Die Wohnung von Renata Kaye ist nicht nur bezahlbar, sondern auch altersgerecht gestaltet. Der Fahrstuhl und die barrierefreie Erschließung ermöglichen ihr ein selbstbestimmtes Leben. „Dieses Haus ist mein Rettungsanker“, sagt sie. Die Gemeinschaftsflächen und Begegnungsmöglichkeiten fördern den Austausch zwischen den Generationen – ein Konzept, das in Berlin Schule machen könnte.



