Das Brandenburger Tor in Berlin ist am Samstagabend anlässlich des 250. Geburtstags der Vereinigten Staaten in den Farben Rot, Weiß und Blau der US-amerikanischen Flagge angestrahlt worden. Die Beleuchtungsaktion begann bei Sonnenuntergang und dauerte bis Mitternacht. Sie setzte ein weithin sichtbares Zeichen der Verbundenheit zwischen Deutschland und den USA.
Wegner: Symbol für gemeinsame Werte
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erklärte dazu: „Als Symbol für Einheit und Freiheit erinnert das Brandenburger Tor am 4. Juli eindrucksvoll an die gemeinsamen Werte. Berlin gratuliert den Vereinigten Staaten herzlich zum 250. Geburtstag.“ Die Aktion unterstreiche die tiefe Freundschaft zwischen beiden Ländern, die auf den Prinzipien der Demokratie und Freiheit beruhe.
Außenminister Wadephul würdigt historische Bedeutung
Auch Außenminister Johann Wadephul (CDU) hob die Bedeutung des Jahrestages hervor: „Der 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung ist für Europa, Deutschland und gerade für Berlin ein Grund zum Feiern. Auf den Werten der Unabhängigkeitserklärung wurde das freie, demokratische Nachkriegsdeutschland gegründet.“ Die Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776, mit der sich die 13 amerikanischen Kolonien von Großbritannien loslösten, gilt als Geburtsstunde der USA. Die Nationalfarben Rot, Weiß und Blau symbolisieren seither die amerikanische Nation.
Der 4. Juli wird in den USA traditionell als Independence Day mit Paraden, Feuerwerken und Feierlichkeiten begangen. Die Beleuchtung des Brandenburger Tors reihte sich in eine weltweite Reihe von Gratulationen und symbolischen Aktionen ein. Die Veranstaltung in Berlin wurde von der Senatskanzlei in Zusammenarbeit mit der US-Botschaft organisiert. Sie fand großen Anklang bei Berlinern und Touristen, die das farbenfrohe Schauspiel auf dem Pariser Platz verfolgten.



