Todkranke Anna (60) rollt im Bett hinter Sarg ihrer Mutter: Abschied am Grab
Todkranke Anna (60) rollt im Bett hinter Sarg ihrer Mutter

Anna ist unheilbar an Krebs erkrankt und kann nicht mehr laufen. Ihr letzter Wunsch: Sie möchte sich bei der Beerdigung ihrer Mutter ein letztes Mal verabschieden. Weil die Krankenkasse den Transport zur Beerdigung nicht bezahlt, springen ehrenamtliche Helfer ein.

Der letzte Wunsch einer todkranken Tochter

Die 60-jährige Anna leidet an einer unheilbaren Krebserkrankung und ist bettlägerig. Als ihre Mutter stirbt, ist ihr größter Wunsch, an der Beerdigung teilzunehmen und sich persönlich zu verabschieden. Doch die Krankenkasse weigert sich, die Kosten für den Transport zu übernehmen. Da kommt der ASB-Wünschewagen ins Spiel, ein Ehrenamtsprojekt, das letzte Wünsche erfüllt.

Ehrenamtliche Helfer machen es möglich

Die Helfer des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) organisieren den Transport. Anna wird in ihrem Bett liegend hinter dem Sarg ihrer Mutter hergefahren. Am offenen Grab angekommen, sagt sie: „Gute Reise, Mama. Wir sehen uns bald wieder!“ Es ist ein bewegender Moment, der allen Anwesenden nahegeht.

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Krankenkasse verweigert Kostenübernahme

Der Fall zeigt ein grundlegendes Problem: Sterbenskranke Menschen haben oft keinen Anspruch auf Transport zu familiären Ereignissen. Die Krankenkasse lehnte ab mit der Begründung, es handele sich nicht um eine medizinisch notwendige Fahrt. Für Anna und ihre Familie war dies ein schwerer Schlag.

ASB-Wünschewagen erfüllt letzte Wünsche

Der ASB-Wünschewagen ist ein speziell ausgestattetes Fahrzeug, das schwerstkranken Menschen ermöglicht, noch einmal besondere Momente zu erleben. Seit 2014 hat der Wagen bundesweit über 1.000 Wünsche erfüllt. Die ehrenamtlichen Fahrer und Begleiter machen es möglich, dass Menschen wie Anna ihren letzten Wunsch verwirklichen können.

Ein Abschied für die Ewigkeit

Anna konnte sich von ihrer Mutter verabschieden, wie sie es sich gewünscht hatte. Die Erinnerung an diesen Tag wird ihrer Familie bleiben. „Es war ihr letzter Wunsch, und wir sind froh, dass wir ihn erfüllen konnten“, sagt ein ASB-Sprecher. Der Fall zeigt, wie wichtig solche Projekte für schwerstkranke Menschen sind.

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