Die Stadt Cottbus hat einen innovativen Weg gefunden, um ihren Bürgern und Besuchern an heißen Tagen Abkühlung zu verschaffen. Ein fest installiertes Wassernebeltor wurde auf einem Fußweg zum Japanischen Teehäuschen in Betrieb genommen. Das System zerstäubt Wasser fein und erzeugt einen erfrischenden Nebel, den die Besucher per Knopfdruck auslösen können.
Erfrischung beim Stadtfest
Anlässlich des Stadtfestes, das von Freitag bis Sonntag stattfindet und Tausende Besucher erwartet, wird zusätzlich ein mobiles Wassernebeltor eingesetzt. Die Temperaturen sollen dabei über 30 Grad steigen. Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD) betonte die Bedeutung solcher Anlagen: „Gerade bei Hitzewellen angesichts des Klimawandels sorgen die Anlagen für einen angenehmeren Aufenthalt im Freien und für Gesundheitsschutz.“
Die Klima-Kiste als kühler Rückzugsort
Neben den Wassernebeltoren können die Bürger auch die sogenannte „Klima-Kiste“ in der Cottbuser Innenstadt nutzen. Dieser etwa 35 Quadratmeter große Holzpavillon bietet durch viele Pflanzen, Wasser und Schatten eine deutliche Abkühlung. Laut Stadtverwaltung sind die Temperaturen dort bis zu 12 Grad niedriger als im Freien. Die Klima-Kiste wurde erstmals 2025 in Cottbus aufgestellt, inspiriert von einem ähnlichen Projekt in der Stadt Hameln in Niedersachsen.
Die Maßnahmen sind Teil der städtischen Strategie, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen und die Lebensqualität in der Stadt zu verbessern. Mit den Wassernebeltoren und der Klima-Kiste bietet Cottbus seinen Bewohnern und Gästen praktische Möglichkeiten, sich bei extremer Hitze zu erfrischen und gesundheitliche Risiken zu minimieren.



