Großbrand im Müritz-Nationalpark: 150 Hektar betroffen, bundesweite Hilfe angefordert
Großbrand im Müritz-Nationalpark: Hilfe aus ganz Deutschland

Der Großbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern weitet sich weiter aus. Nach Angaben des Landkreises sind inzwischen etwa 150 Hektar von den Flammen betroffen oder bereits verbrannt, Tendenz steigend. Zur Bekämpfung des Feuers hat der Landkreis bundesweit eine Anfrage nach weiteren Kreisregnern gestellt. Diese speziellen Wassersprenger, die eigentlich zur Bewässerung eingesetzt werden, sollen helfen, die Flammen einzudämmen.

Evakuierung und Einsatzkräfte

Der Ort Granzin bleibt weiterhin evakuiert. Rund 200 Feuerwehreinsatzkräfte sind vor Ort im Einsatz. Zwei erweiterte Löschzüge aus den Landkreisen Rostock und Vorpommern-Greifswald unterstützen die Löscharbeiten und bleiben weiterhin vor Ort. Die Feuerwehr kann jedoch nicht direkt an den Brandherd heran, da das betroffene Gebiet ein stark munitionsbelasteter ehemaliger Truppenübungsplatz ist.

Herausforderungen durch Munitionsbelastung

Die Munitionsbelastung des ehemaligen Truppenübungsplatzes stellt die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Ein direktes Vorgehen gegen die Flammen ist nicht möglich, weshalb die Feuerwehr auf alternative Methoden wie den Einsatz von Kreisregnern setzt. Die angeforderte Technik aus anderen Bundesländern soll die Kapazitäten zur Brandbekämpfung erhöhen.

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Aktuelle Lage und Ausblick

Die Lage bleibt angespannt. Die Behörden beobachten die Entwicklung genau und passen die Maßnahmen kontinuierlich an. Die Evakuierung von Granzin bleibt vorerst bestehen, bis die Gefahr gebannt ist. Die Feuerwehr arbeitet unter Hochdruck daran, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

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