Am Montagmorgen haben sich Klimaaktivisten gemeinsam mit der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg vor dem Brandenburger Tor in Berlin festgeklebt. Die Aktion richtet sich gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall, den Gazakrieg und den Einsatz deutscher Waffen in Kriegsgebieten. Die Gruppe „Peacefully against Genocide“ rief zu dem Protest auf.
Rund 40 Teilnehmer bei Protestaktion
Nach Angaben der Gruppe nahmen mehr als 30 Menschen an der Aktion teil, die Polizei sprach von rund 40 Teilnehmern. Die Protestaktion begann gegen 8 Uhr morgens. Ein Polizeisprecher bestätigte die Beteiligung Thunbergs auf Nachfrage. Die Polizei war mit etwa 70 Einsatzkräften vor Ort.
Polizei löst Aktion friedlich auf
Die Beamten lösten die Aktivisten nach und nach vom Boden, stellten ihre Identitäten fest und sprachen Platzverweise aus. „Bisher verlaufe alles friedlich“, sagte der Polizeisprecher gegen 9.30 Uhr. Die Aktion verlief ohne Zwischenfälle.
Hintergrund des Protests
Die Proteste richten sich gegen ein Rheinmetall-Werk im Berliner Wedding. Die Gruppe hatte in den vergangenen Tagen mehrfach vor Rheinmetall-Standorten demonstriert und kündigte an, den Protest fortzusetzen. Bereits am Wochenende gab es eine Demonstration mit mehreren Hundert Teilnehmern im Wedding, bei der ebenfalls Greta Thunberg anwesend war.



