Brandenburger Klimaschützer: Landesregierung handelt zu wenig
Klimaschützer kritisieren Brandenburger Landesregierung

Klimaschützer kritisieren Brandenburger Landesregierung

Die Naturschutzverbände im Brandenburger Klimabündnis haben der Landesregierung ein schlechtes Zeugnis in Sachen Klimaschutz ausgestellt. „Aus unserer Sicht erleben wir einen Rollback“, sagte Björn Ellner, Landesvorsitzender des Naturschutzbundes Nabu in Brandenburg. Es gebe zwar ein Bekenntnis zum Klimaschutz, aber die entsprechenden Taten würden fehlen.

Konkrete Beispiele für mangelnden Einsatz

Als Beispiele führte Ellner unter anderem ein Moorrenaturierungsprojekt im Niederoderbruch an. Die Landesregierung habe dieses Projekt zur Wiedervernässung der Moore nicht weiter unterstützt. Zudem wolle das Land absehbar die Förderung sogenannter Plusbus-Linien einstellen – diese Busse verbinden mittelgroße Städte im ländlichen Raum. In den dünn besiedelten Gebieten werde der Wegfall der Linien die Verkehrswende erheblich behindern.

„Wir beobachten, dass die Landesregierung nicht die nötigen Aktivitäten unternimmt, um solche Dinge langfristig zu sichern“, erklärte Ellner. Es dürften nicht nur Lippenbekenntnisse von der Landesregierung kommen, sagte auch Joyce-Ann Syrhe vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Bei der Haushaltsaufstellung befürchte man, dass der Klimaschutz herunterfallen könnte.

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Die Landesregierung hatte sich den Klimaschutz groß auf die Fahnen geschrieben. Doch die Klimaschutzverbände sind der Meinung, dass Lippenbekenntnisse nicht ausreichen. Konkrete Projekte müssten weiterhin unterstützt werden, um die Klimaziele zu erreichen.

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