Ein technischer Defekt an einem Fahrgastschiff hat auf der Mosel einen Ölteppich verursacht, der die Weiterfahrt des Schiffes verhindert. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei traten mehr als 100 Liter Diesel aus, die sich in Höhe der Schleuse Detzem über die gesamte Flussbreite und rund 500 Meter flussabwärts ausbreiteten. Die 124 Passagiere an Bord sind nicht in Gefahr, müssen aber vorerst an der Schleuse bleiben, bis die technische Ursache geklärt ist.
Technischer Defekt führt zu Diesel-Austritt
Das Fahrgastschiff erlitt einen technischen Defekt, der zum Austritt von Dieselkraftstoff führte. Die Wasserschutzpolizei untersagt dem Schiff die Weiterfahrt, bis die genaue Ursache festgestellt ist. Ein Sprecher der Behörde erklärte: „Es wird geprüft, ob und wann das Schiff weiterfahren kann.“ Die genaue Menge des ausgelaufenen Diesels war zunächst unklar, doch Schätzungen gehen von über 100 Litern aus.
Feuerwehr kann Diesel nicht abschöpfen
Die Feuerwehr steht vor einem Problem: Aufgrund der Strömung der Mosel kann der Diesel weder abgeschöpft noch abgesaugt werden. Der Kraftstoff liegt als dünner Film auf der Wasseroberfläche. „Der Diesel verteilt sich schnell und lässt sich nicht einfach entfernen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Umweltschäden sind noch nicht absehbar, aber die Behörden beobachten die Situation genau.
Passagiere in Sicherheit, aber eingeschränkt
Die 124 Passagiere des Schiffes sind nach Angaben der Wasserschutzpolizei nicht in Gefahr. Sie müssen jedoch an Bord bleiben, bis die technischen Probleme behoben sind. Die Behörden versuchen, die Situation so schnell wie möglich zu klären, um den Fahrgästen die Weiterfahrt zu ermöglichen. Ein Sprecher der Polizei betonte: „Die Sicherheit der Passagiere hat oberste Priorität.“



