Ryanair-Drama: Ehefrau rettet Mann vor Sog in 4500 Metern Höhe
Ryanair: Ehefrau rettet Mann vor Sog in 4500 Metern

In 4500 Metern Höhe zerspringt ein Kabinenfenster an Bord einer Ryanair-Maschine. Ein 61-jähriger Passagier wird teilweise aus dem Flugzeug gesogen. Seine Frau Svetlana Maksimovic schildert nun die dramatischen Minuten: „Fünf Minuten lang zog ich an den Beinen meines Mannes.“ Sie war überzeugt, dass er diesen Albtraum nicht überleben würde.

Panik an Bord: Passagiere schreien, Sauerstoffmasken fallen

Der Vorfall ereignete sich auf einem Flug von Thessaloniki nach London. Plötzlich zerbrach das Fenster neben dem 61-Jährigen. Der Druckabfall riss ihn nach außen. „Ich hielt ihn mit aller Kraft fest, während die anderen Passagiere schrien und die Sauerstoffmasken herunterfielen“, berichtet Maksimovic. Die Crew leitete sofort einen Notabstieg ein.

Fünf Minuten Todesangst

„Es war die Hölle. Ich dachte, ich verliere ihn“, so die Ehefrau. Sie zog ununterbrochen an den Beinen ihres Mannes, um ihn im Flugzeug zu halten. „Die Kälte und der Wind waren extrem. Aber ich habe nicht losgelassen.“ Nach etwa fünf Minuten gelang es ihr, ihn zurück ins Flugzeug zu ziehen. Der 61-Jährige erlitt Unterkühlungen und Prellungen, überlebte aber.

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Ryanair bestätigt Vorfall

Eine Sprecherin von Ryanair bestätigte den Vorfall: „Die Sicherheit unserer Passagiere hat höchste Priorität. Die Crew handelte nach den Vorschriften. Wir unterstützen die betroffene Familie.“ Die genaue Ursache des Fensterbruchs wird derzeit untersucht. Experten vermuten Materialermüdung oder einen Produktionsfehler.

Experten warnen vor Gefahren

Luftfahrtexperte Dr. Klaus Müller erklärt: „Ein Fensterbruch in dieser Höhe ist extrem gefährlich. Der Sog kann Menschen nach außen reißen. Die schnelle Reaktion der Frau und der Crew hat Schlimmeres verhindert.“ Er betont, dass solche Vorfälle selten seien, aber die Bedeutung von Sicherheitsgurten und Notfalltrainings zeigten.

Der Vorfall ereignete sich am 15. Juli 2026. Die Familie wird psychologisch betreut. Ryanair hat eine interne Untersuchung eingeleitet und arbeitet mit den Behörden zusammen.

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