Neubau des Umweltbildungszentrums im Britzer Garten beschlossen
Das im Oktober 2024 durch einen Brand zerstörte Umweltbildungszentrum im Britzer Garten soll originalgetreu wieder aufgebaut werden. Wie die Grün Berlin GmbH als Bauherrin mitteilte, ist der Baustart für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen, die Fertigstellung wird für 2028 erwartet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro.
Geplante Verbesserungen und barrierefreier Zugang
Der Neubau wird nicht nur eine Rekonstruktion des ursprünglichen Gebäudes sein, sondern auch einige technische Verbesserungen erhalten. Statt einer konventionellen Lüftungsanlage soll eine natürliche Lüftung installiert werden. Zudem wird eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ergänzt, um einen Teil des Energiebedarfs selbst zu decken. Eine Sonnenschutzverglasung und ein Blendschutz sollen gegen sommerliche Überhitzung schützen. Auch der barrierefreie Zugang wird verbessert.
Brandstiftung im Oktober 2024
In der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober 2024 war das rund 400 Quadratmeter große Umweltbildungszentrum, das vom Verein Freilandlabor Britz betrieben wurde, durch einen Brand vollständig zerstört worden. Die Staatsanwaltschaft ging Anfang 2025 von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Das Zentrum war 2017 eröffnet worden und wurde jährlich von 3.400 bis 5.500 Kindern besucht.
Übergangslösung im Karl-Foerster-Pavillon
Bis zur Fertigstellung des Neubaus findet die Bildungsarbeit des Freilandlabors Britz im Karl-Foerster-Pavillon statt, der zuvor als Café genutzt wurde. Die Planer des ursprünglichen Baus und der Außenanlagen wurden erneut mit dem Projekt beauftragt.



