Waldbrand Müritz-Nationalpark: Polizei warnt vor Gefahren und Sperrungen
Waldbrand Müritz: Polizei warnt vor Gefahren

Die Polizei hat eindringlich davor gewarnt, das Brandgebiet im Müritz-Nationalpark zu betreten. In einer Mitteilung betonten die Beamten, dass der Einsatzbereich gefährlich sei und kein Ort für Schaulustige oder Anwohner darstelle. Die Gefahr gehe nicht nur von immer wieder aufflammendem Feuer aus, sondern auch von der überall verlegten Einsatztechnik, die zur Stolperfalle werden könne, sowie von Löchern, die durch die Löscharbeiten entstünden.

Absperrungen und Zugangsbeschränkungen

Bei Kratzeburg, Speck und Granzin haben Polizeikräfte an mehreren Zufahrten Absperrungen eingerichtet. Aufgrund der Größe des Parks und der vielen kleineren Zugangsmöglichkeiten sei es jedoch nicht möglich, an allen Stellen Posten zu positionieren. Die Polizei appellierte an alle, die zu Fuß, mit dem Auto, Fahrrad oder Kanu unterwegs sind, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Schranken seien derzeit geöffnet, um Einsatzfahrzeugen die Durchfahrt zu ermöglichen, nicht aber für private Fahrten.

Einschränkungen für Wassersportler und öffentliche Verkehrsmittel

Kanuten und andere Wassersportler können in dem Gebiet aus Sicherheitsgründen nicht zwischen Gewässern zu Fuß wechseln. Der Nationalparkbus der MVVG fährt aktuell nicht, da seine Route durch die Brandbereiche führt. Der Zugverkehr im Bereich Kratzeburg bleibt hingegen uneingeschränkt.

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Die Polizei rief die Bevölkerung zur Vernunft auf und betonte, dass die Maßnahmen dem Schutz aller dienen. „Der Brandbereich ist kein Ort für schaulustige Touristen oder Einwohner“, stellte die Polizei klar.

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