Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt auf höchste Stufe 5
Waldbrandgefahr in Brandenburg auf Stufe 5 gestiegen

Die Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt drastisch an. Für drei Landkreise gilt inzwischen die höchste Gefahrenstufe 5. Das geht aus aktuellen Daten des Agrar- und Umweltministeriums hervor. Betroffen sind die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark einschließlich der Städte Potsdam und Brandenburg/Havel sowie die Prignitz.

Hohe Gefahr in fast allen Landkreisen

Nahezu in allen weiteren Landkreisen Brandenburgs besteht mit der Stufe 4 eine hohe Waldbrandgefahr. Lediglich in den Landkreisen Barnim sowie Oder-Spree und Frankfurt (Oder) ist die Gefahr mit der Waldbrandstufe 3 (mittlere Gefahr) noch relativ moderat. Die Entspannung nach den Regenfällen der vergangenen Woche währte nur kurz. Trockenheit und Hitze belasten die Wälder im Bundesland und bringen akute Brandgefahr.

Mehrere Feuerwehreinsätze am Donnerstag

Am Donnerstag rückten die Feuerwehren in Brandenburg zu mehreren Bränden aus. So war unter anderem der Landkreis Elbe-Elster betroffen. In einem Wald bei Werder (Havel) brannten nach Angaben der Regionalleitstelle rund 4000 Quadratmeter. Der Waldbrandschutzbeauftragte Raimund Engel gab an, dass alle Feuer unter einer Größe von einem halben Hektar geblieben seien. „Bislang gab es in dieser Waldbrandsaison rund 130 Feuer“, so Engel.

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Wetterprognosen lassen keine Besserung erwarten

Bereits in der vergangenen Woche herrschte in Brandenburg eine hohe Waldbrandgefahr. Teilweise starker Regen brachte zu Wochenbeginn kurzzeitig Entspannung. Der Waldschutzbeauftragte Engel hatte jedoch angesichts der Wetterprognosen bereits befürchtet, dass sich die Lage schnell wieder verschärfen würde. Diese Einschätzung hat sich nun bestätigt. Die Feuerwehren bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft.

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