Wasserkrise am Colorado River: Stadt in Arizona droht das Aus
Wasserkrise am Colorado River: Arizona-Stadt vor dem Aus

Streit um Wasser am Colorado River: Die Megadürre trocknet Amerikas Südwesten aus

Rund um den Colorado River, der Lebensader für 40 Millionen Menschen, sorgt die Wasserknappheit für Verteilungskämpfe. In einer Stadt in Arizona kommt vielleicht schon im August nichts mehr aus dem Hahn. Von Claus Hecking, Boston, 20.06.2026.

Die anhaltende Dürreperiode, die als Megadürre bezeichnet wird, setzt den Südwesten der USA massiv unter Druck. Der Colorado River, der durch mehrere Bundesstaaten fließt und Millionen von Menschen mit Wasser versorgt, führt immer weniger Wasser. Die Ursachen liegen in langjährigen Niederschlagsdefiziten und steigenden Temperaturen, die die Verdunstung erhöhen.

Besonders betroffen ist der Bundesstaat Arizona. Dort droht einer Stadt bereits im August die vollständige Abschaltung der Wasserversorgung. Die Bewohner müssen sich auf drastische Einschränkungen einstellen. Die lokalen Behörden arbeiten an Notfallplänen, doch die Lage ist kritisch.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die Verteilungskämpfe um das knappe Wasser verschärfen sich. Landwirtschaft, Industrie und Haushalte konkurrieren um die immer geringer werdenden Ressourcen. Die Bundesregierung steht unter Druck, eine Lösung zu finden, bevor die Situation eskaliert.

Experten warnen, dass die Megadürre noch Jahre andauern könnte. Der Klimawandel verschlimmert die Lage zusätzlich. Ohne drastische Maßnahmen drohen in den kommenden Jahren weitere Städte und Regionen in eine ähnliche Notlage zu geraten.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration