Das Bezirksamt Reinickendorf hat den Betrieb der Rikscha-Fähre F22 auf dem Barnimer Dörferweg in Lübars untersagt. Die Fähre überbrückte eine langgestreckte Pfütze, die Wanderern den Weg versperrte. Die Entscheidung sorgt für Unmut unter Erholungssuchenden, doch es gibt neue Hoffnung.
Die Ursache des Konflikts
Die Pfütze auf dem Barnimer Dörferweg entsteht durch starke Regenfälle und mangelnde Entwässerung. Sie erstreckt sich über mehrere Meter und ist für Fußgänger kaum passierbar. Die Rikscha-Fähre, betrieben von einem lokalen Anbieter, bot eine praktische Lösung: Gegen eine kleine Gebühr wurden Wanderer trockenen Fußes über das Wasser gebracht. Das Bezirksamt sah darin jedoch eine unerlaubte Nutzung des Naturschutzgebiets.
Reaktionen und Auswirkungen
„Die Fähre war eine tolle Idee, aber leider nicht genehmigt“, sagt ein Sprecher des Bezirksamts Reinickendorf. Das Verbot stößt bei Wanderern auf Unverständnis. „Jetzt müssen wir wieder durch die Pfütze waten oder einen Umweg von über einem Kilometer in Kauf nehmen“, klagt ein betroffener Spaziergänger. Der Barnimer Dörferweg ist ein beliebter Wanderweg im Norden Berlins.
Suche nach Alternativen
Das Bezirksamt prüft nun alternative Lösungen. Eine Möglichkeit ist die Installation eines provisorischen Stegs. „Wir sind im Gespräch mit Naturschutzbehörden, um eine dauerhafte Lösung zu finden“, so der Sprecher. Die Hoffnung der Wanderer ruht auf einer schnellen Einigung. Bis dahin bleibt die Pfütze ein Hindernis – und die Rikscha-Fähre Geschichte.



