A10 bei Potsdam: Vier Kilometer Stau nach Hitzeschäden-Sperrung
A10 bei Potsdam: Vier Kilometer Stau nach Sperrung

Sperrung des Berliner Rings sorgt für kilometerlangen Stau

Der wegen Hitzeschäden gesperrte Abschnitt der Autobahn 10 von Potsdam-Nord in Richtung Spandau führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) meldete am Nachmittag einen Stau von mehr als vier Kilometern Länge, der sich von Leest bis zur Anschlussstelle Potsdam-Nord erstreckt.

Viele Autofahrer ignorieren die Sperrung und fahren trotzdem aus Richtung Süden auf die A10 bis nach Potsdam-Nord, erklärte eine Sprecherin der Polizeidirektion West. „Wahrscheinlich auch viele Urlauber“, fügte sie hinzu. Dies führe zu langen Wartezeiten und einem massiven Rückstau.

Umfahrungsempfehlung der Polizei

Die Polizei rät Autofahrern, die A10 vom Dreieck Werder in Richtung Dreieck Havelland großräumig zu umfahren. Die Gegenrichtung ist nicht betroffen und kann normal genutzt werden, da dort keine Sperrung vorliegt.

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Die Sperrung selbst begann am Freitagabend an der Anschlussstelle Potsdam-Nord und reicht bis nach Spandau. Grund sind Reparaturarbeiten an Hitzeschäden, die bis voraussichtlich Sonntagabend um 20 Uhr andauern. Eine Umleitung ist ab Potsdam-Nord eingerichtet.

Hitzewelle verursacht Schäden an mehreren Autobahnen

Während der jüngsten Hitzewelle traten auf mehreren Autobahnabschnitten in Brandenburg Schäden auf. Der Beton heizt sich so stark auf, dass er sich ausdehnt, aufwölbt und schließlich platzt. Neben der A10 waren auch die Autobahnen 2, 13, 15 und 115 betroffen. (dpa)

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