Früh-ICE Rostock-Hamburg: 38 Prozent Auslastung nach Start
Früh-ICE Rostock-Hamburg: 38 Prozent Auslastung

Der ICE, der früh um sechs Uhr von Rostock über Schwerin nach Hamburg fährt, kann seit Mitte Mai auch mit einem Nahverkehrsticket genutzt werden. Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert dafür rund zwei Millionen Euro pro Jahr. Verkehrsminister Wolfgang Blank gab nun bekannt, dass die Auslastung bei etwa 38 Prozent liegt.

Minister Blank zufrieden mit Auslastung

„Ich finde 38 Prozent über diese Anfangszeit nicht verkehrt“, sagte der parteilose Politiker in der Fragestunde des Landtags. Er antwortete damit auf eine Frage des AfD-Abgeordneten Martin Schmidt, der wissen wollte, wie der Minister die Ausgaben des Landes für diese Verbindung rechtfertige.

Schmidt wies darauf hin, dass die Deutsche Bahn bei ihren Fernzügen eine Sitzplatz-Auslastung von 50 Prozent anstrebe. Zudem starte sechs Minuten nach dem ICE, um 6.08 Uhr, ein Regionalzug in Rostock. Dieser erreiche Hamburg um 8.37 Uhr, während der ICE bereits um 7.56 Uhr ankomme.

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Bahn wollte ICE einstellen

Ursprünglich hatte die Bahn geplant, den ICE einzustellen. Dies stieß in Mecklenburg-Vorpommern auf Kritik, da die schnelle Frühverbindung für Pendler als wichtig gilt. Das Land stellte schließlich jährlich rund zwei Millionen Euro bereit, um die Verbindung zu erhalten. Seitdem ist der Zug auch mit Nahverkehrsticket nutzbar.

Blank betonte, dass die Entscheidung zur Mitfinanzierung der schnellen Frühverbindung auf Wunsch der Pendler getroffen worden sei. „Es wird so geschafft, dass Menschen, die im Großraum Hamburg arbeiten und Menschen, die über den Großraum Hamburg Wirtschaft betreiben wollen, schnell mit dem Zug in die Metropole gelangen können“, sagte der Minister. Es sei wichtig, die Großräume des Landes an Hamburg anzubinden.

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