120 Retter im Einsatz: Zwei Lkw-Fahrer sterben nach Frontalcrash
Frontalcrash: Zwei Lkw-Fahrer sterben trotz 120 Rettern

Denklingen (Bayern) – Ein tragischer Verkehrsunfall hat am Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 17 bei Denklingen zwei Todesopfer gefordert. Zwei Lastkraftwagen kollidierten frontal, wobei einer der Fahrer noch an der Unfallstelle in seinem brennenden Fahrzeug ums Leben kam. Der zweite Fahrer erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei im Einsatz, um die Verunglückten zu retten – jedoch vergeblich.

Unfallhergang und Rettungsmaßnahmen

Der Unfall ereignete sich gegen 9.15 Uhr auf der B17 in Höhe Fuchstal im Landkreis Landsberg am Lech. Aus noch ungeklärter Ursache stießen die beiden Lkws frontal zusammen. Einer der Lastwagen geriet sofort in Brand. Der Fahrer war in seinem Führerhaus eingeklemmt und hatte keine Überlebenschance; er starb noch am Unfallort. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, um ein Übergreifen der Flammen auf den zweiten Lkw zu verhindern.

Der zweite Fahrer war ebenfalls in seinem Fahrzeug eingeklemmt, konnte aber von den Rettungskräften befreit werden. Nach einer Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Murnau (Bayern) geflogen. Trotz intensiver medizinischer Bemühungen erlag er dort seinen schweren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher bestätigte.

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Großeinsatz und Schäden

Die Polizei sperrte die Unfallstelle vollständig. Einer der Lkws war mit Klärschlamm beladen, der sich durch den Aufprall auf der Fahrbahn verteilte. Die Straßenbaubehörde und das Wasserwirtschaftsamt wurden hinzugezogen, da ein Teil des Bodens aufgrund der ausgelaufenen Flüssigkeiten abgetragen werden muss. Die Reinigungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis in den Nachmittag an.

Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei vor Ort, unterstützt von je einem Rettungs- und Polizeihubschrauber. Ein Gutachter wurde hinzugezogen, um die Unfallursache zu klären. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

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