Ein ungewöhnlicher Fall von Abkürzungsverkehr hat sich auf der Autobahn 6 bei Kaiserslautern ereignet. Ein Mann wurde dabei beobachtet, wie er mit einem vollgepackten Einkaufswagen über den Standstreifen der Autobahn lief. Die Polizei griff ein und beendete den gefährlichen Fußmarsch.
Einkaufswagen statt Auto: Mann wählt kürzeste Strecke
Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann schlicht die kürzeste Strecke gewählt, um sein Ziel zu erreichen. Er erklärte den Beamten, dass er den Weg über die Autobahn als Abkürzung nutzte. Die Polizisten wiesen ihn jedoch darauf hin, dass sein Gefährt – der Einkaufswagen – im Gegensatz zu den vorbeifahrenden Autos und Lastwagen nicht auf die Autobahn gehört.
Einsichtiger Mann geleitet – Ermittlungsverfahren eingeleitet
Der Mann zeigte sich einsichtig und ließ sich samt seinem Einkauf von der Autobahn geleiten. Die Beamten brachten ihn in Sicherheit. Allerdings blieb der Vorfall nicht ohne Folgen: Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein. Welche genauen Vorwürfe ihm gemacht werden, ist noch nicht bekannt. Die A6 bei Kaiserslautern ist eine vielbefahrene Autobahn, auf der täglich tausende Fahrzeuge unterwegs sind. Eine Person zu Fuß auf der Fahrbahn oder dem Standstreifen stellt eine erhebliche Gefahr dar – sowohl für den Fußgänger selbst als auch für den fließenden Verkehr.



