Unfallhergang in Brieselang
In der Nacht zum Samstag ereignete sich in Brieselang (Landkreis Havelland) ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem vier Menschen verletzt wurden. Nach Angaben der Polizei war ein Auto in Richtung der Autobahn 10 unterwegs, als ein weiteres Fahrzeug von einer Nebenstraße kam. Der Fahrer des zweiten Wagens, ein 19-Jähriger, missachtete nach ersten Erkenntnissen ein Stoppschild. Er hätte anhalten und dem entgegenkommenden Fahrzeug die Vorfahrt gewähren müssen.
Der Fahrer des ersten Autos, ein 18-Jähriger, bremste scharf, um eine Kollision zu vermeiden. Ein dahinter fahrender 56-jähriger Fahrer eines dritten Fahrzeugs konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf das Heck des vorderen Wagens auf. Beide Fahrzeuge waren nach dem Aufprall nicht mehr fahrtüchtig. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 20.000 Euro.
Verletzte und medizinische Versorgung
Vier Insassen der beteiligten Fahrzeuge erlitten Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Polizei machte keine näheren Angaben zur Schwere der Verletzungen, berichtete jedoch, dass alle vier medizinisch versorgt wurden. Die Fahrer der Autos waren 18, 19 und 56 Jahre alt. Die Identität der weiteren verletzten Person wurde nicht bekannt gegeben.
Ermittlungen und Hintergründe
Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Der 19-jährige Fahrer, der das Stoppschild missachtet haben soll, muss nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die genaue Unfallursache wird noch geprüft. Zuvor hatte die „Märkische Allgemeine Zeitung“ über den Vorfall berichtet.
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, Verkehrszeichen und Vorfahrtsregeln stets zu beachten, um Unfälle wie diesen zu vermeiden. Der Vorfall zeigt, wie schnell eine Missachtung eines Stoppschilds zu einer Kettenreaktion führen kann.



