Weiße Flotte in Dresden fährt nur noch auf einer Linie wegen Niedrigwasser
Weiße Flotte in Dresden: Nur noch eine Linie aktiv

Die Dresdner Weiße Flotte hat ihren Fahrplan aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers in der Elbe drastisch eingeschränkt. Wie Sprecher Christoph Springer mitteilte, startete am Dienstag lediglich ein Dampfer zu drei Stadtfahrten. Alle anderen Linien wurden vorerst eingestellt.

Ausblick auf die kommenden Tage

Für Donnerstag und Freitag ist immerhin ein zweites Schiff eingeplant, sodass dann insgesamt sechs Stadtfahrten möglich sind. Ob das Angebot am Wochenende wieder breiter ausfällt, entscheidet sich laut Springer erst am Donnerstag. Die Entscheidung hängt von der weiteren Entwicklung des Wasserstandes ab.

Bereits seit Freitag Einschränkungen

Die Einschränkungen begannen bereits am vergangenen Freitag. Zunächst wurden die Fahrten in Richtung Sächsische Schweiz eingestellt, seit Samstag sind auch keine Fahrten mehr in Richtung Meißen möglich. Am Wochenende zuvor, zum 190-jährigen Jubiläum der Sächsischen Dampfschifffahrt, war der Betrieb noch uneingeschränkt gelaufen.

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Der Wasserstand am Dresdner Elbpegel lag am Dienstagnachmittag bei 59 Zentimetern – fast 90 Zentimeter unter dem Mittelwert. In der Nacht war er zwischenzeitlich auf 51 Zentimeter gefallen. Die Fahrten mit den Dampfschiffen sind nur bis zu einem Wasserstand von 50 Zentimetern möglich. Laut Prognose zeigt der Trend seitdem jedoch wieder aufwärts.

Auswirkungen auf die Sommerferien

Die Niedrigwasserperiode trifft die Weiße Flotte mitten in den sächsischen Sommerferien, einer traditionell beliebten Zeit für Familienausflüge. Springer bleibt dennoch optimistisch: „Die Ferien sind für uns wichtig, der beste Monat ist aber der September“, sagte er. Bei den etwas kühleren Temperaturen im Spätsommer kämen erfahrungsgemäß die meisten Besucher.

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