Feuerwehr löscht Brand in Trauerzelt für Opfer von Crans-Montana
Brand in Trauerzelt für Crans-Montana-Opfer gelöscht

Feuerwehr löscht Brand in provisorischem Trauerzelt in Crans-Montana

Am Sonntagmorgen ist in Crans-Montana, dem Schweizer Skiort, ein Brand in einem weißen Zelt ausgebrochen, das als provisorischer Gedenkort für die 41 Todesopfer der Silvesternachtbrandkatastrophe diente. Die Feuerwehr konnte die Flammen laut Polizeiangaben auf dem Kurznachrichtendienst X schnell löschen. Es ist bisher unklar, ob es sich um Brandstiftung handelt, Ermittlungen zur Brandursache laufen derzeit.

Trauerzelt mit Kerzen, Briefen und Teddybären betroffen

Das Zelt war ein Raum der Trauer, in dem Besucherinnen und Besucher Hunderte von Kerzen, Blumen, persönlichen Briefen und Teddybären abgelegt hatten, um an die Opfer zu erinnern, die bei dem Brand in der Bar Le Constellation ums Leben kamen. Laut Berichten des »Corriere della Sera« wurde das beschädigte Zelt von Arbeitern entfernt und durch ein etwas kleineres ersetzt. Schätzungen zufolge befinden sich darin nur noch etwa ein Zehntel der ursprünglichen Gegenstände.

Hintergrund der Brandkatastrophe und laufende Ermittlungen

Bei dem Brand in der Silvesternacht wurden neben den 41 Toten auch rund 80 überwiegend junge Menschen teils schwer verletzt. Mehr als fünf Wochen nach dem Drama befinden sich viele von ihnen mit schweren Verbrennungen und Rauchvergiftungen immer noch auf der Intensivstation. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Besitzer der Bar, das Ehepaar Moretti, wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung sowie fahrlässiger Brandstiftung. Das Paar ist gegen Kaution auf freiem Fuß.

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Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Trauer und die komplexen Ermittlungen im Nachgang der Tragödie, die die Gemeinde von Crans-Montana und darüber hinaus tief erschüttert hat.

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