Schwerer Auffahrunfall auf der A9 bei Dessau in der Nacht
In der Nacht zum Donnerstag, dem 12. Februar 2026, hat sich auf der Autobahn 9 bei Dessau ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 2.25 Uhr kollidierten zwei Kleintransporter zwischen den Anschlussstellen Dessau-Ost und Vockerode in Fahrtrichtung Berlin, was zu einer zweistündigen Vollsperrung der Strecke führte.
Unfallhergang und Folgen
Nach Angaben des Zentralen Verkehrs- und Autobahndienstes in Dessau befuhr ein 27-jähriger Fahrer mit seinem Renault-Kleintransporter den linken Fahrstreifen. Er bemerkte zu spät, dass ein 58-Jähriger seinen Iveco-Kleintransporter abbremste, was zu einem Auffahrunfall führte. In der Folge wurde der Iveco gegen die Mittelleitplanke geschleudert.
Der 27-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Gesamtsachschaden auf etwa 40.000 Euro, während die Feuerwehr diesen auf 60.000 Euro bezifferte.
Einsatz von Feuerwehr und Polizei
Die Feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen und zehn Kameraden aus, um die Einsatzstelle auszuleuchten und die Autobahn zu reinigen. Fahrzeugteile waren auf einer Länge von 150 Metern über alle Fahrspuren verteilt, was die Bergungsarbeiten erschwerte.
Einsatzleiter Sven Dannenberg kritisierte, dass durch einen Rückstau und die fehlende Rettungsgasse wertvolle Zeit verloren ging. Er erinnerte daran, bei einem Stau immer eine durchgängige und dauerhafte Rettungsgasse zu bilden, um Rettungskräften den Zugang zu ermöglichen.
Sperrung und Verkehrsbehinderungen
Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde die A9 in Fahrtrichtung Berlin von 2.40 Uhr bis 4.35 Uhr voll gesperrt. Diese Maßnahme war notwendig, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten und die Bergung der Fahrzeuge durchzuführen.
Der Unfall unterstreicht die Bedeutung von vorausschauendem Fahren und der Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen wie der Rettungsgasse, insbesondere in nächtlichen Stunden mit reduzierter Sicht.



