Philips Aqua Plus im Test: Saugstarker Allrounder mit viel Zubehör
Philips Aqua Plus im Test: Saugstarker Allrounder

Der Philips Aqua Plus Akkusauger hat im Test des Verbraucherportals IMTEST die Gesamtnote 2,2 (gut) erhalten. Das Gerät überzeugt mit einer soliden Saugleistung auf Hartboden und Teppich, einer ordentlichen Laufzeit von rund 22 Minuten auf höchster Stufe und einem umfangreichen Zubehörpaket. Getestet wurde der Akkusauger von den Redakteurinnen Laura Weber und Lotta Kinitz, die das Gerät auf Leistung, Handhabung und Laufzeit untersucht haben.

Preis und Verfügbarkeit

Der Philips Aqua Plus ist im Handel für 399,99 Euro erhältlich, nachdem der UVP von 599,99 Euro um 33 Prozent reduziert wurde. Das Gerät wird mit zwei Akkus geliefert, wobei ein Ersatzakku separat für etwa 143 Euro nachgekauft werden kann. Die Preise können je nach Händler variieren und wurden zuletzt am 4. August 2026 aktualisiert.

Saugleistung: Gründlich, aber mit Geduld

Im Praxistest meisterte der Philips Aqua Plus alltägliche Verschmutzungen wie Konfetti, Reis und Tierhaare – allerdings erst nach mehrmaligem Überfahren. Auf Teppichböden neigt das Gerät dazu, Schmutz beim Vorwärtsfahren vor sich herzuschieben, saugt ihn aber beim Rückwärtsziehen zuverlässig auf. Die Reinigungszeit für einen Quadratmeter beträgt auf Teppich 28 Sekunden, auf Hartboden 43 Sekunden. Tierhaare werden insgesamt gut entfernt, besonders auf glatten Böden. Dank seiner flachen Bauweise erreicht der Sauger auch schwer zugängliche Bereiche unter niedrigen Möbeln.

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Die integrierten Lichter an der Vorderseite des Bodenteils erleichtern das Erkennen von Staub und Schmutz in dunklen Ecken. Die Akkulaufzeit von 22 Minuten auf höchster Stufe ist ein ordentlicher Wert, der für die meisten Wohnungen ausreicht. Für längere Reinigungsarbeiten empfiehlt sich der Einsatz des mitgelieferten Ersatzakkus, der mit einem separaten Ladegerät aufgeladen wird.

Ladezeit: Geduld gefragt

Ein Kritikpunkt ist die lange Ladezeit. Wird der Akku direkt im Gerätekorpus an der Steckdose geladen, dauert es fünfeinhalb Stunden, bis der Philips Aqua Plus wieder einsatzbereit ist. Wer die Wartezeit überbrücken möchte, sollte in einen Ersatzakku investieren, der separat geladen werden kann.

Vielseitiges Zubehör für jeden Einsatz

Mit einem Handgriff lässt sich der Philips Aqua Plus in einen Handstaubsauger verwandeln – ideal für Sofa, Bett oder Auto. Zum Lieferumfang gehören eine Polsterbürste, eine Fugendüse, eine Kombibürste, eine Mini-Turbodüse und eine Präzisionsbürste. Einige Aufsätze verfügen über eine Beleuchtung, die Staub besser sichtbar macht. Für die Wischfunktion besitzt das Gerät ein separates Wasserreservoir in der Bodendüse, an dem ein Mikrofasertuch befestigt werden kann. Da der Sauger nicht alleine steht, muss er in der mitgelieferten Wandhalterung aufbewahrt werden.

Reinigung und Entleerung

Die Bodendüse lässt sich problemlos in ihre Einzelteile zerlegen, was die Reinigung erleichtert. Das Entleeren des Staubbehälters ist jedoch nicht intuitiv: Statt den Behälter von unten zu öffnen, muss zunächst der Filter oben herausgenommen werden, der als Deckel dient. Das Ausleeren selbst gestaltet sich dank des unkomplizierten Designs ohne verwinkelte Ecken einfach.

Fazit: Solider Allrounder mit kleinen Schwächen

Der Philips Aqua Plus zeigt im Saugtest eine solide Leistung auf Hartboden und Teppich. Um alle Schmutzpartikel restlos zu beseitigen, ist jedoch etwas mehr Manövrierarbeit nötig. Die vielfältigen Aufsätze bieten ein hohes Maß an Flexibilität für unterschiedliche Reinigungsaufgaben. Mit 22 Minuten fällt die Akkuleistung noch gut aus, während die Ladezeit von knapp fünfeinhalb Stunden an der Steckdose zu lang ist. Für Nutzer, die häufig saugen, lohnt sich die Anschaffung eines Ersatzakkus.

IMTEST ist das Verbrauchermagazin der FUNKE Mediengruppe und bietet Orientierung bei der Auswahl von Produkten des täglichen Bedarfs. Die erfahrenen Verbraucherjournalisten testen jährlich bis zu 1.000 Produkte und veröffentlichen ihre Ergebnisse auch auf Partnerwebsites wie morgenpost.de, abendblatt.de und waz.de.

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