Der Traum vom eigenen Garten endet für viele Hobbygärtner in Frustration. BILD-Gartenexpertin Franka Kruse-Gering gibt zu: „Ich wollte im Garten alles richtig machen – und machte dadurch die größten Fehler.“ Gemeinsam mit einer Psychologin zeigt sie, wie typische Denkfehler vermieden werden können.
Drei Denkfehler, die den Start erschweren
Kruse-Gering nennt drei Hauptprobleme: Erstens die Erwartung, dass der Garten sofort perfekt aussehen müsse. Zweitens das Überfordern durch zu viele Projekte auf einmal. Drittens die Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse zugunsten vermeintlicher Regeln. „Nicht Gießen oder Düngen, sondern Erwartungen und Perfektionismus waren das größte Problem“, so die Expertin.
Psychologin: Perfektionismus blockiert den Fortschritt
Eine Psychologin erklärt, dass der Wunsch nach Kontrolle und Perfektion oft zu Lähmung führt. „Viele Einsteiger setzen sich selbst unter Druck, was die Freude am Gärtnern nimmt“, sagt sie. Stattdessen empfiehlt sie, den Garten Schritt für Schritt aufzubauen und Fehler als Lernchance zu sehen.
Praktische Tipps für mehr Gelassenheit
Kruse-Gering rät: „Fangen Sie klein an. Wählen Sie robuste Pflanzen und akzeptieren Sie, dass nicht alles auf Anhieb klappt.“ Die Psychologin ergänzt: „Setzen Sie realistische Ziele und genießen Sie den Prozess.“ So könne der Garten langfristig zum Herzensprojekt werden, ohne zu überfordern.



