Sparen lohnt sich derzeit wieder: Für Tagesgeld und Festgeld bieten zahlreiche Banken attraktive Zinssätze. Aktuell locken zwei Geldhäuser mit bis zu 4,0 Prozent auf das Tagesgeld – und das mit deutscher Einlagensicherung. Auch beim Festgeld sind bis zu 3,5 Prozent Zinsen möglich. Die Wahl des richtigen Sparprodukts hängt jedoch nicht nur von den Zinsen ab, sondern auch von der gewünschten Flexibilität und der geplanten Laufzeit. Unser Ratgeber „Tagesgeld oder Festgeld: Was ist besser?“ hilft bei der Entscheidung. Im Folgenden informiert der Spar-Ticker über aktuelle Zinsänderungen bei der VW Bank, ING, Commerzbank und weiteren Anbietern.
Die aktuellen Spitzenreiter bei Tagesgeld und Festgeld
Die Norisbank und Chase bieten mit jeweils 4,0 Prozent die höchsten Tagesgeld-Zinsen. Beim Festgeld liegen die SWK Bank und die J&T Direktbank mit bis zu 3,5 Prozent vorn. Weitere Angebote finden Sie in unserem Festgeld-Vergleich und Tagesgeld-Vergleich. Hinweis: Mit einem *-Symbol gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links einen Abschluss tätigen, erhalten wir eine Provision, was unsere unabhängige Bewertung jedoch nicht beeinflusst.
1. Juni: SWK Bank bietet hohe Aktionszinsen beim Festgeld
Die SWK Bank lockt mit einem Festgeld-Aktionszins von 3,5 Prozent p. a. für eine Laufzeit von sechs Monaten. Damit liegt das deutsche Geldhaus bei dieser Anlagedauer deutlich vorn. Die Mindesteinlage beträgt 10.000 Euro, und die Einlagen sind bis zu 100.000 Euro über die gesetzliche deutsche Einlagensicherung abgesichert. Auch andere Laufzeiten sind möglich, jedoch bieten andere Banken bei längeren Zeiträumen bessere Konditionen. Für 24 bis 84 Monate bietet die J&T Direktbank 3,2 Prozent, für zehn Jahre sogar 3,5 Prozent.
26. Mai: Deutsche Bank-Tochter Norisbank mit 4,0 Prozent Tagesgeld-Zinsen
Die Norisbank, eine Tochter der Deutschen Bank, erhöht die Tagesgeld-Zinsen auf 4,0 Prozent p. a. für sechs Monate. Allerdings gelten Bedingungen: Das Angebot richtet sich an Neukunden, die ein Girokonto eröffnen, den Kontowechselservice nutzen und mindestens drei Zahlungsverbindungen umstellen müssen. Das angelegte Geld darf nicht von Konten der Deutsche-Bank-Gruppe stammen. Der Aktionszins gilt vom 1. Juli bis 31. Dezember 2026. Im Überblick: Zinssatz Neukunden: 4 Prozent p. a. für sechs Monate, Basiszinssatz: 0,75 Prozent p. a., Maximalbetrag: 250.000 Euro, Zinsauszahlung quartalsweise, Einlagensicherung: 100.000 Euro pro Kunde in Deutschland.
22. Mai: VW Bank erhöht Tagesgeld- und Festgeld-Zinsen
Die VW Bank hebt die Zinsen an: Das Tagesgeld für Neukunden steigt von 2,75 auf 2,9 Prozent p. a. mit einer Zinsgarantie von sechs Monaten. Der Basiszinssatz beträgt 1 Prozent p. a., der Maximalbetrag ist unbegrenzt. Beim Sparbrief (Festgeld) gibt es für Laufzeiten von einem bis drei Jahren attraktive Zinsen: 3,0 Prozent für ein Jahr, 3,1 Prozent für zwei und drei Jahre. Die Mindesteinlage liegt bei 2.500 Euro.
20. Mai: Chase startet mit 4,0 Prozent Tagesgeld-Zinsen
Die Direktbank Chase, eine Tochter von J.P. Morgan, bietet zum Deutschlandstart 4,0 Prozent Tagesgeld-Zinsen für vier Monate. Danach gilt ein variabler Zinssatz von derzeit 2 Prozent p. a. Das Konto ist mit deutscher Einlagensicherung bis 100.000 Euro abgesichert. Der Maximalbetrag für den Aktionszins beträgt 1.000.000 Euro.
13. Mai: Commerzbank wirbt mit bis zu 5,0 Prozent – abhängig vom WM-Erfolg
Die Commerzbank bietet ein Tagesgeld-Angebot, dessen Zinssatz vom Abschneiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2026 abhängt. Bei einem Weltmeistertitel gibt es 5,0 Prozent p. a. für drei Monate. Die weiteren Stufen reichen von 1,5 Prozent (Vorrunden-Aus) bis 2,014 Prozent (Halbfinale oder Finale). Das Konto muss bis zum 10. Juni 2026 eröffnet werden, und nur neues Geld ist teilnahmeberechtigt. Die Obergrenze liegt bei 50.000 Euro.
8. Mai: Hamburg Direct Bank erhöht Tagesgeld-Zinsen
Die Hamburg Direct Bank bietet Neukunden nun 3,21 Prozent p. a. für vier Monate (zuvor 3,0 Prozent). Der Maximalbetrag wurde von 250.000 auf 150.000 Euro gesenkt. Der Basiszinssatz beträgt 1,25 Prozent p. a. Die Einlagensicherung ist deutsch.
7. Mai: Renault Bank hebt Festgeld- und Tagesgeld-Zinsen an
Die Renault Bank erhöht die Zinsen: Tagesgeld für Neukunden steigt auf 3,0 Prozent p. a. für drei Monate, danach 1,8 Prozent. Beim Festgeld gibt es für alle Laufzeiten höhere Zinsen, z. B. 2,75 Prozent für ein Jahr, 3,0 Prozent für fünf Jahre. Die Mindesteinlage beträgt 2.500 Euro.
5. Mai: Suresse Direkt Bank verbessert Tagesgeld-Angebot
Die Suresse Direkt Bank erhöht die Neukunden-Zinsen auf 3,4 Prozent p. a. für vier Monate. Der Anschlusszins liegt bei 1,9 Prozent. Die Einlagensicherung erfolgt über Spanien.
4. Mai: Deutsche Bank und Postbank mit Festgeld-Aktion
Deutsche Bank und Postbank bieten mit „Festzinssparen“ 2,7 Prozent p. a. für ein Jahr bei einer Mindesteinlage von 2.500 Euro und maximal 250.000 Euro. Neues Geld ist Voraussetzung.
30. April: ING erhöht Tagesgeld-Zinsen auf 3,2 Prozent
Die ING bietet Neukunden 3,2 Prozent p. a. für vier Monate, Basiszinssatz 0,75 Prozent. Der Maximalbetrag liegt bei 250.000 Euro, die Einlagensicherung ist deutsch.
Definitionen: Tagesgeld, Festgeld und mehr
Tagesgeld: Flexible Geldanlage mit täglicher Verfügbarkeit und variablen Zinsen. Geeignet für kurzfristige Anlagen und Notfallrücklagen.
Festgeld: Anlage für einen festen Zeitraum zu einem festen Zinssatz. Höhere Zinsen als Tagesgeld, aber weniger flexibel.
Depot: Konto für den Handel mit Wertpapieren wie Aktien oder ETFs.
ETF: Börsengehandelter Fonds, der einen Index abbildet. Kostengünstig und breit diversifiziert.
Aktien: Anteile an Unternehmen, die Kursgewinne und Dividenden bieten können, aber auch Risiken bergen.
Sparplan: Regelmäßiges Investieren in Aktien, ETFs oder Fonds, oft mit dem Durchschnittskosteneffekt.
MSCI World: Aktienindex mit rund 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern.
Anlageformen: Neben Tages- und Festgeld gibt es Aktien, ETFs, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und mehr.
EZB-Einlagenzins: Beeinflusst die Sparzinsen: Hoher Einlagenzins führt oft zu höheren Tages- und Festgeldzinsen.
Beste Anlagestrategie: Individuell, aber breite Diversifikation und langfristiges Investieren gelten als bewährt.



