Dolce Vita: 6 geheime Seen in Italien abseits der Touristenströme
Dolce Vita: 6 geheime Seen in Italien entdecken

Wer in Italien von einem Urlaub am See träumt, denkt meist an den Gardasee, Comer See oder Lago Maggiore. Die Kehrseite: volle Promenaden, hohe Preise und viel Trubel, besonders im Sommer. Dabei gibt es in Italien noch Seen, die selbst viele Italien-Urlauber kaum kennen. Sie liegen oft nur wenige Kilometer von berühmten Reisezielen entfernt, bieten aber deutlich mehr Ruhe. Wir stellen sechs besonders schöne Beispiele vor.

Lago di Massaciuccoli

Der Lago di Massaciuccoli war lange Zeit die Heimat des berühmten Opernkomponisten Giacomo Puccini. Der idyllische See in der Toskana liegt zwischen Pisa und Lucca. Besonders bekannt ist der Ort Torre del Lago, wo Puccini mehr als drei Jahrzehnte lebte. Besucher können seine Villa direkt am See besichtigen. Im Sommer finden dort auf einer Seebühne Aufführungen des berühmten Puccini-Festivals statt. Rund um den See locken ausgedehnte Schilflandschaften und ein großes Natur- und Vogelschutzgebiet, das sich bei Bootsfahrten erkunden lässt.

Lago del Turano

Nur rund eine Stunde von Rom entfernt liegt der Lago del Turano in der Region Latium. Der künstlich angelegte See entstand in den 1930er-Jahren und dient heute vor allem als Naherholungsgebiet. Zwischen bewaldeten Hügeln liegen die malerischen Orte Castel di Tora und Colle di Tora. Im Sommer gibt es Boots- und Kanuverleihe sowie kleine Kiesstrände. Außerhalb der Hauptsaison begegnet man hier vor allem Einheimischen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Lago di Scanno

Einer der fotogensten Seen Italiens liegt in den Abruzzen – von oben betrachtet erinnert der Lago di Scanno an ein Herz. Neben seiner spektakulären Form ist der tiefgrüne Natursee auch für zahlreiche Legenden bekannt. Einheimische erzählen von rätselhaften Ereignissen, die sich rund um das Gewässer abgespielt haben sollen. Davon abgesehen kann man hier hervorragend baden, windsurfen und Boot fahren. Das Dorf Scanno gilt zudem als eines der schönsten Italiens.

Lago d’Iseo

Zwischen Gardasee und Comer See versteckt sich der Lago d’Iseo. Obwohl er zu den großen Seen Norditaliens gehört, bleibt er vom Massentourismus bislang weitgehend verschont. Besonders reizvoll ist Monte Isola, die größte bewohnte Seeinsel Italiens. Besucher erwarten kleine Fischerorte, Restaurants, Wanderwege und herrliche Ausblicke auf die umliegenden Berge. Direkt südlich beginnt außerdem das renommierte Weinbaugebiet Franciacorta.

Lago di Nemi

Der Lago di Nemi liegt in den Albaner Bergen südlich von Rom. Der kleine Kratersee ist von Wäldern und archäologischen Stätten umgeben. Viele Römer kommen hierher zum Essen oder für einen Tagesausflug. Internationale Touristen verirren sich bislang nur selten an das Ufer. Wer Ruhe sucht, findet rund um den See Wanderwege, wenige Unterkünfte und einen Blick auf eine der ursprünglichsten Landschaften der Region.

Lago Trasimeno

Der Trasimenische See liegt in Umbrien, einer Region, die oft im Schatten der benachbarten Toskana steht. Gerade das macht seinen Reiz aus. Mittelalterliche Orte, kleine Strände und lange Holzstege prägen die Ufer. Auf dem See sind Windsurfer und Kitesurfer unterwegs, während die Dörfer drumherum noch echte italienische Gelassenheit ausstrahlen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration