Rheinland-Pfalz erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit als Reiseziel. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte, sind die Tourismuszahlen zu Beginn des Jahres 2026 deutlich gestiegen. Im ersten Quartal wurden landesweit rund 1,3 Millionen Gäste gezählt, was einem Anstieg von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 4,2 Prozent auf rund 3,3 Millionen.
Ahrtal mit größtem Zuwachs
Besonders erfreulich entwickelte sich die Situation im Ahrtal, das vor fünf Jahren von einer verheerenden Flutkatastrophe heimgesucht wurde. Hier legten die Gästezahlen um beachtliche 14,6 Prozent zu. Auch andere Regionen konnten Zuwächse verzeichnen: Rheinhessen verzeichnete ein Plus von 8,3 Prozent bei den Gästen, die Mosel-Saar-Region ein Plus von 5,8 Prozent, die Pfalz ein Plus von 4,1 Prozent und das Mittelrheintal ein Plus von 2,5 Prozent. Rückgänge gab es hingegen im Westerwald und im Lahntal.
Camping wird immer beliebter
Die Übernachtungen in Hotels bleiben mit einem Plus von 6,4 Prozent die beliebteste Unterkunftsform. Allerdings liegt Camping im Trend: Die Camping- und Reisemobilplätze verzeichneten mit einem Anstieg von 14 Prozent den größten Zuwachs aller Beherbergungsarten. Dies unterstreicht den anhaltenden Trend zu naturnahen Urlaubsformen.
Herkunft der Gäste
Der überwiegende Teil der Gäste stammt aus Deutschland (85 Prozent). Unter den ausländischen Touristen führen die Niederlande, gefolgt von den USA und Belgien. Die Daten basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn oder mehr Fremdenbetten sowie der Betreiber von Camping- und Reisemobilstellplätzen mit zehn oder mehr Stellplätzen.



