AfD-Parteitag in Erfurt: Polizei warnt vor 2500 gewaltbereiten Linksextremisten
In Erfurt droht beim AfD-Bundesparteitag Anfang Juli der Ausnahmezustand. Die Polizei warnt vor bis zu 2500 gewaltbereiten Linksextremisten, die schlimmere Ausschreitungen als beim G20-Gipfel in Hamburg 2017 verursachen könnten. Bereits jetzt sind 50.000 Gegendemonstranten angekündigt, die an 30 geplanten Blockadepunkten den Parteitag lahmlegen wollen.
Mobilisierung der linksextremen Szene
Die linksextreme Szene mobilisiert bundesweit. Nach Angaben der Polizei reisen auch ausländische Aktivisten an, um an den Protesten teilzunehmen. Die Behörden bereiten sich mit einem Großaufgebot vor. „Wir rechnen mit einer hohen Gewaltbereitschaft“, sagte ein Polizeisprecher. Die Lage sei ernster als beim G20-Gipfel, bei dem es 2017 zu massiven Krawallen kam.
Blockaden und Gegendemonstrationen
Die Gegendemonstranten planen, den AfD-Parteitag durch Blockaden zu stören. An 30 Punkten in Erfurt sollen Zufahrten versperrt werden. Die Polizei versucht, mit einem Großeinsatz die Ordnung aufrechtzuerhalten. „Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet“, betonte der Einsatzleiter. Die Stadt Erfurt befürchtet erhebliche Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.
Vergleich mit G20-Gipfel 2017
Der G20-Gipfel in Hamburg 2017 war von schweren Ausschreitungen begleitet. Hunderte Polizisten wurden verletzt, es gab massive Sachschäden. Die Polizei sieht beim AfD-Parteitag ein ähnliches oder sogar höheres Gefahrenpotenzial. „Die Zahl der gewaltbereiten Linksextremisten ist besorgniserregend“, so ein Sprecher. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Vorsicht auf.



