Brandanschlag auf Wohnprojekt in Cottbus: Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes
Cottbus: Anschlag auf Wohnprojekt – versuchter Mord

Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein alternatives Wohnprojekt in Cottbus (Brandenburg) hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Mordes aufgenommen. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, gehen die Ermittler davon aus, dass die zwei Tatverdächtigen aus dem rechtsextremistischen Spektrum stammen. Der Vorfall ereignete sich in der brandenburgischen Stadt, die nahe der polnischen Grenze liegt.

Ermittlungen wegen versuchten Mordes

Die Polizei bestätigte, dass die beiden Tatverdächtigen festgenommen wurden. Die Hintergründe der Tat werden derzeit intensiv untersucht. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen gezielten Angriff auf das alternative Wohnprojekt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Weitere Details zu den Verdächtigen oder zum genauen Tathergang wurden zunächst nicht genannt.

Rechtsextremer Hintergrund vermutet

Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einem rechtsextremistischen Hintergrund der Tat aus. Die Ermittler prüfen, ob die Tat in Zusammenhang mit der politischen Ausrichtung des Wohnprojekts steht. Das alternative Wohnprojekt in Cottbus ist bekannt für sein engagiertes Eintreten gegen Rechtsextremismus und für Toleranz. In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach Anfeindungen gegen das Projekt.

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