Ein interner Geheimbericht der Sicherheitsbehörden zeichnet ein alarmierendes Bild für das bevorstehende Wochenende in Erfurt. Während im Inneren der AfD-Parteitag stattfindet, rechnen die Einsatzkräfte draußen mit massiven Blockaden, gezielten Angriffen auf Polizeibeamte und möglichen Störaktionen gegen die städtische Infrastruktur. Der Lagebericht, der BILDplus vorliegt, zeigt die konkreten Gefährdungsszenarien, die die Behörden derzeit durchspielen.
Massenblockaden und Angriffe auf Beamte erwartet
Laut dem Bericht planen linksextreme Gruppen, den Zugang zum Tagungsort des AfD-Parteitags mit Menschenmassen zu blockieren. Die Polizei rechnet mit mehreren tausend Teilnehmern bei den Protesten. Besonders besorgniserregend: Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass es zu tätlichen Angriffen auf Polizisten kommen könnte. „Wir bereiten uns auf eine hohe Gewaltbereitschaft vor“, zitiert der Bericht einen leitenden Einsatzleiter. Die Beamten sollen durch mobile Einsatztrupps geschützt werden.
Infrastruktur im Visier der Störer
Neben direkten Aktionen gegen den Parteitag selbst befürchten die Behörden auch Angriffe auf kritische Infrastruktur. Dazu zählen unter anderem Stromversorgung, Verkehrsknotenpunkte und Kommunikationseinrichtungen. Der Bericht warnt vor „koordinierten Sabotageakten“, die das öffentliche Leben in Erfurt lahmlegen könnten. Die Polizei hat bereits zusätzliche Kräfte aus benachbarten Bundesländern angefordert, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Brisante Gemengelage vor dem Ausnahme-Wochenende
Die Lage in Erfurt ist äußerst angespannt. Die Stadt bereitet sich auf ein Ausnahme-Wochenende vor, bei dem nicht nur der AfD-Parteitag, sondern auch mehrere Gegendemonstrationen stattfinden. Die Polizei rechnet mit einer hohen Dynamik und möglichen Spontanaktionen. „Die Gefährdungslage ist ernst“, heißt es in dem Bericht. Die Einsatzkräfte haben ihre Strategie entsprechend angepasst und setzen auf eine Mischung aus Präsenz und Deeskalation.
BILDplus berichtet ausführlich über die konkreten Szenarien und die Maßnahmen der Behörden.



