INSA-Ranking: AfD-Chef Chrupalla stürzt ab – Merz bleibt Letzter
INSA-Ranking: Chrupalla stürzt ab – Merz bleibt Letzter

Das neue INSA-Politikerranking sorgt für Bewegung: Während Boris Pistorius (SPD) weiter unangefochten auf Platz eins thront, erleben zwei AfD-Spitzenpolitiker einen deutlichen Absturz. Tino Chrupalla verliert acht Plätze und fällt von Rang neun auf 17. Alice Weidel muss zwei Plätze abgeben und belegt nun Rang sechs. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bleibt auf dem letzten Platz.

Pistorius, Özdemir, Wüst: Die Spitze bleibt stabil

Boris Pistorius (66, SPD) führt das Ranking souverän an, gefolgt von Cem Özdemir (60, Grüne) auf Platz zwei und Hendrik Wüst (50, CDU) auf Platz drei. Diese drei Positionen sind laut INSA wie festbetoniert. Dahinter beginnt das große Gerangel um Macht und Sympathien.

Söder und Kubicki überholen Weidel

Markus Söder (59, CSU) verbessert sich von Platz fünf auf vier und verdrängt damit AfD-Chefin Alice Weidel (47), die auf Rang sechs zurückfällt. Wolfgang Kubicki (74, FDP) klettert von Platz sechs auf fünf und profitiert ebenfalls von Weidels Schwäche. „Das Ranking zeigt, dass die AfD-Spitze an Zustimmung verliert“, kommentiert ein INSA-Sprecher.

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Dobrindt und Reichinnek als Aufsteiger

Der stärkste Aufstieg der Woche gelang Alexander Dobrindt (56, CSU). Der Bundesinnenminister machte einen Satz von Platz zehn auf sieben. Ebenfalls im Höhenflug: Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek (38), die drei Plätze gutmachte und erstmals in die Top Ten einzog. „Reichinnek profitiert von ihrer starken Präsenz in der Migrationsdebatte“, so ein politischer Analyst.

Chrupallas Absturz: Acht Plätze verloren

Die größte Klatsche kassierte AfD-Chef Tino Chrupalla (51). Nach seinem Höhenflug in der Vorwoche folgte der Absturz: Acht Plätze verloren – von Rang neun auf Platz 17. „Kaum einer verliert derzeit mehr Plätze“, heißt es in der INSA-Analyse. Allerdings sei das Mittelfeld des Rankings sehr nah beieinander. Auch Sahra Wagenknecht (56, BSW) verlor an Boden und rutschte von Platz acht auf neun ab. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann (48) und Grünen-Chefin Franziska Brantner (46) büßten ebenfalls Terrain ein.

Schlusslicht Merz: Keine Besserung in Sicht

Ganz unten im Ranking herrscht Stillstand – allerdings auf denkbar niedrigem Niveau. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (52, CDU) bleibt Vorletzte auf Platz 18, Jens Spahn (46, CDU) hält Rang 19. Schlusslicht bleibt erneut Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU). Für den Regierungschef ist das Ranking weiter eine Blamage: Während andere um Plätze kämpfen, klebt er am Tabellenende. „Merz fehlt es an Rückhalt in der Bevölkerung“, kommentiert ein Meinungsforscher.

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