Am 15. Juli wurde der 22-jährige Student Marius Dick in Trier Opfer einer tödlichen Messerattacke. Der mutmaßliche Täter, der gleichaltrige Afghane Sajad M., soll Marius auf dem Rückweg vom Einkaufen den Weg versperrt und mehrfach zugestochen haben. Nach Informationen der BILD traf einer der Stiche direkt das Herz. Marius starb wenig später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.
Zufallsopfer und psychiatrische Unterbringung
Die Polizei bezeichnete Marius als „Zufallsopfer“ – er und der Täter kannten sich nicht. Sajad M. wurde inzwischen in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Die Ermittlungen laufen wegen Totschlags. Die Familie des Opfers ist tief erschüttert. In einem Interview mit BILD appellieren die Eltern an die Politik.
Mutter der Opfers: CDU-Politikerin fordert Wende
Die Mutter von Marius, Janine Wollbrett, ist CDU-Politikerin und macht ihrem Unmut Luft. Sie fordert eine grundlegende Änderung der deutschen Politik. „So kann es nicht weitergehen“, sagte sie. „Wir brauchen endlich Konsequenzen aus solchen Taten.“ Sie spricht sich für eine strengere Migrations- und Sicherheitspolitik aus.
Reaktionen und Forderungen
Der Fall hat in Trier und darüber hinaus Bestürzung ausgelöst. Die CDU in Rheinland-Pfalz zeigt sich betroffen und unterstützt die Forderungen der Mutter. Die Tat wirft erneut Fragen nach der Sicherheit im öffentlichen Raum und der Integration von Migranten auf. Die Polizei hat die Ermittlungen intensiviert, um die Hintergründe der Tat vollständig aufzuklären.



