WM-Finale 2026: Spanien besiegt Argentinien – Trump drängt sich auf Siegerfotos
WM-Finale 2026: Spanien besiegt Argentinien – Trump auf Fotos

Spanien hat das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen Titelverteidiger Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen. Das entscheidende Tor erzielte Ferran Torres. Für Aufsehen sorgte US-Präsident Donald Trump, der sich nach dem Spiel auf die Siegerfotos drängte und gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichte.

Spanien dominiert das Finale

Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente war über 120 Minuten klar überlegen, belohnte sich aber erst in der Verlängerung. Ferran Torres wurde zum Helden, als er den Ball im Netz versenkte. Argentinien blieb weitgehend harmlos und konnte sich kaum Chancen erarbeiten. In der regulären Spielzeit stand es 0:0, nachdem Spanien mehrere Möglichkeiten ausgelassen hatte.

„Spanien hat verdient gewonnen. Sie waren die bessere Mannschaft und haben uns kaum ins Spiel kommen lassen“, sagte ein sichtlich enttäuschter Lionel Messi nach dem Abpfiff. Für den Argentinier war es vermutlich das letzte Länderspiel seiner Karriere. In drei WM-Finals stand er, 2022 gegen Frankreich triumphierte er, 2014 gegen Deutschland und nun 2026 gegen Spanien verlor er jeweils 0:1 nach Verlängerung.

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Trump und Infantino im Mittelpunkt

Schon vor der Siegerehrung sorgten Donald Trump und Gianni Infantino für Aufsehen. Die beiden Präsidenten liefen strahlend nebeneinander auf das Feld, begleitet von Pfiffen, die sie ignorierten. Infantino und Trump bestanden darauf, den WM-Pokal gemeinsam zu überreichen. Auf dem anschließenden Weltmeisterfoto war Trump zunächst nicht wegzudenken, obwohl er als US-Präsident eigentlich keine offizielle Rolle bei der FIFA hatte.

„Es war ein unvergesslicher Moment, den Pokal mit dem US-Präsidenten zu überreichen“, sagte Infantino später. Trump selbst zeigte sich begeistert: „Was für ein großartiges Spiel! Spanien hat fantastisch gespielt, aber ich bin stolz, dass Amerika dieses Event ausrichten durfte.“

Spanien stellt Rekord auf

Mit dem Sieg krönt sich Spanien zum zweiten Mal nach 2010 zum Weltmeister. Damals gewann die Mannschaft ebenfalls mit 1:0 nach Verlängerung gegen die Niederlande. Beeindruckend: In acht Spielen kassierte Spanien nur ein Gegentor – ein Rekord, den zuvor kein Weltmeister geschafft hatte. Zuvor schaltete die Mannschaft von Luis de la Fuente mit Portugal und Frankreich zwei Schwergewichte aus.

„Diese Mannschaft hat Geschichte geschrieben. Wir haben uns diesen Titel verdient“, sagte Trainer de la Fuente nach dem Spiel. Die Spanier feierten ausgelassen, während die Argentinier enttäuscht das Feld verließen. Besonders bitter: Enzo Fernandez sah die Rote Karte und verpasste die Schlussphase.

Abschied von Lionel Messi

Lionel Messi, der in seinem dritten WM-Finale stand, konnte das Spiel nicht entscheidend prägen. Nach dem Abpfiff flossen Tränen bei den argentinischen Helden. „Es tut weh, aber ich bin stolz auf das, was wir erreicht haben“, sagte Messi. Er herzte noch Lamine Yamal, seinen Nachfolger beim FC Barcelona, bevor er das Feld verließ. Die Ära Messi in der Nationalmannschaft geht damit zu Ende.

Die Ehrung der Spieler erfolgte durch Infantino und Trump. Bester junger Spieler wurde Pau Cubarsi, bester Torwart Unai Simon und bester Spieler des Turniers Rodri – allesamt Spanier. Die silberne Medaille nahmen die Argentinier sichtlich geknickt entgegen.

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