Nach 35 Jahren beim Tagesspiegel erreicht Malte Lehming das Renteneintrittsalter. In einem sehr persönlichen Essay verabschiedet er sich von den Lesern und reflektiert über seine Zeit als US-Korrespondent. Der Abschied fällt in Trumps zweite Präsidentschaft, was für Lehming eine besondere Bedeutung hat.
Ein kalter Begriff für einen Umbruch
„Das war’s“, schreibt Lehming. „Nach 35 Jahren Tagesspiegel ist das Renteneintrittsalter erreicht. Das ist ein kaltes Wort, in dem meine Umbruchsgefühle nicht mitschwingen.“ Lehming betont, dass er sich mit diesem Text verabschiedet, auch wenn er gelegentlich noch zum Stift greifen werde.
Trumps Einfluss auf die USA
Lehming, der jahrzehntelang für die USA zuständig war, sieht durch Trump zerstört, was er an Amerika bewundert hatte. Die zweite Präsidentschaft Trumps überschattet seinen Abschied. Der Essay ist eine persönliche Bilanz seiner Arbeit und seiner Beziehung zu den USA.
Der Text ist als Essay verfasst und trägt den Titel „Abschied eines US-Korrespondenten: Trump zerstört, was ich bewundert hatte“. Er ist im Tagesspiegel erschienen und steht hinter einer Paywall.



