Russischer Angriff auf Kyjiw: Historisches Höhlenkloster in Flammen
Angriff auf Kyjiw: Höhlenkloster in Flammen

Schwerer russischer Angriff auf Kyjiw trifft jahrhundertealtes Wahrzeichen

Bei einem massiven russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw ist die Hauptkirche des historischen Höhlenklosters getroffen worden. Flammen schlugen zwischen den historischen Türmen empor, dicker Rauch stieg auf. Bilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung an dem jahrhundertealten Bauwerk, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

UNESCO-Weltkulturerbe in Brand

Das Höhlenkloster in Kyjiw, auch bekannt als Kiewer Höhlenkloster, ist eine der bedeutendsten orthodoxen Stätten der Welt. Der Klosterkomplex umfasst mehrere Kirchen und Museen sowie ein weit verzweigtes Höhlensystem, in dem zahlreiche orthodoxe Geistliche bestattet wurden. Die Anlage steht unter dem Schutz der UN-Kulturorganisation UNESCO. Bei der neuen Welle russischer Luftangriffe geriet die Hauptkirche in Brand.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff scharf. Er bezeichnete ihn als schweres Verbrechen gegen die christliche Kultur und als einen Angriff auf die Geschichte der Ukraine. Die Zerstörung eines solchen kulturellen Erbes sei nicht hinnehmbar.

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Russland weist Verantwortung zurück

Russland hat jede Verantwortung für den Beschuss und die Schäden an dem Höhlenkloster zurückgewiesen. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass eine US-Luftabwehrrakete vom Typ Patriot in die Kirche eingeschlagen sei. Man habe keine Angriffe auf das Kloster durchgeführt. Diese Darstellung wird von ukrainischer Seite bestritten.

Massiver Angriff mit Raketen und Drohnen

Der Angriff auf Kyjiw war der schwerste seit zwei Wochen. Nach Angaben des ukrainischen Militärs setzte Russland insgesamt 70 Raketen und mehr als 600 Drohnen ein. Die Luftabwehr der Ukraine konnte einen Großteil der Geschosse abfangen, doch einige trafen ihr Ziel. Der Brand in der Hauptkirche des Höhlenklosters ist mittlerweile gelöscht, aber die Schäden an den historischen Bauten sind erheblich. Experten befürchten, dass die Restaurierung Jahre dauern könnte.

Der Angriff auf das UNESCO-Welterbe hat international Empörung ausgelöst. Die UNESCO kündigte an, die Schäden zu dokumentieren und Hilfe bei der Wiederherstellung zu leisten. Der ukrainische Präsident rief die internationale Gemeinschaft zu einer entschlossenen Reaktion auf.

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