Bund sieht Versorgungssicherheit für PCK-Raffinerie gestärkt
Bund stärkt Versorgungssicherheit für PCK-Raffinerie

Das Bundeswirtschaftsministerium sieht die Versorgungssicherheit der PCK-Raffinerie in Schwedt (Brandenburg) durch neue Ersatzlieferungen gestärkt. „Jetzt sind erste Lieferungen über Danzig in Polen angekündigt und in Umsetzung“, teilte das Ministerium mit. „Das stärkt die Versorgungssicherheit in Deutschland und Polen und zeigt, wie wichtig Diversität bei den Lieferungen ist.“

Hintergrund: Russland stoppte Öldurchleitung

Die Raffinerie in Schwedt/Oder nordöstlich von Berlin versorgt Teile Berlins, Brandenburgs, Mecklenburg-Vorpommerns und Westpolens mit Sprit, Heizöl, Kerosin und anderen Produkten. Im Mai hatte Russland die Durchleitung von kasachischem Rohöl durch die Pipeline Druschba gestoppt. Dies machte etwa ein Fünftel der verarbeiteten Menge der Raffinerie aus.

Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, es habe sich für die Erweiterung der Lieferwege eingesetzt und begrüße die Lieferungen über Danzig. Dazu habe das Ministerium in Polen „sehr konstruktive und kooperative Gespräche“ geführt.

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Erste Lieferung aus Südamerika

Der polnische Kraftstoffhändler Unimot Paliwa teilte am Montag mit, dass die Raffinerie PCK eine Ladung Öl aus Südamerika über Polen erhalte. Die Lieferung über den Hafen von Danzig sei ein Ausgleich für das fehlende Öl aus Kasachstan. Dies diene der Versorgungssicherheit beider Länder.

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