Esa-Chef Josef Aschbacher hat sich in einem Interview zu den gescheiterten Plänen für eine deutsche Mondmission geäußert. Ursprünglich hatte er versprochen, einen deutschen Astronauten auf den Mond zu schicken, doch nun fliegt ein Italiener. Aschbacher erklärte, dass die Verhandlungen mit den Amerikanern kompliziert seien und Europa nicht nur Juniorpartner sein wolle.
Neue Verhandlungen mit den USA
Aschbacher betonte, dass die Gespräche mit der US-Raumfahrtbehörde NASA fortgesetzt werden. Europa strebe eine gleichberechtigte Partnerschaft an, bei der europäische Astronauten eine zentrale Rolle spielen. Derzeit werde über die genauen Modalitäten verhandelt.
Europas Ambitionen im Weltall
Der Esa-Chef unterstrich, dass Europa mehr sein müsse als ein Juniorpartner. Man wolle eigene Fähigkeiten entwickeln und unabhängig agieren können. Dazu gehöre auch die Fähigkeit, Astronauten eigenständig zu starten und zu landen.
Aschbacher zeigte sich zuversichtlich, dass europäische Astronauten in Zukunft den Mond betreten werden. Die Zusammenarbeit mit den USA sei wichtig, aber Europa müsse seine eigenen Stärken ausbauen.



