EU verurteilt Huthi-Angriff auf saudischen Öltanker als illegal
EU verurteilt Huthi-Angriff auf Tanker scharf

EU verurteilt Huthi-Angriff auf saudischen Tanker

Die Europäische Union hat den Angriff der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen auf einen saudi-arabischen Öltanker im Roten Meer scharf verurteilt. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnete die Attacke am Donnerstag als „nicht hinnehmbar“ und „illegal“. Der Angriff heize „eine bereits volatile Lage in der Region weiter an“, kritisierte sie.

Huthis müssen Völkerrecht einhalten

Kallas forderte die Huthis auf, „alle Handlungen einzustellen, die die internationale Schifffahrt und das Leben von Seeleuten gefährden“, und das Völkerrecht zu respektieren. Die Huthi-Miliz hatte nach eigenen Angaben zwei saudische Öltanker beschossen, nur wenige Tage nachdem sie eine Seeblockade im Roten Meer angekündigt hatte. Saudi-Arabien bestätigte, dass ein Schiff getroffen wurde und ein Feuer an Bord ausbrach.

Gefährliche Eskalation im Iran-Krieg

Kallas sprach von einer „gefährlichen Eskalation“. Der Vorfall deutet auf eine weitere Front im Zuge des Iran-Krieges hin. Die EU-Marinemission Aspides sei weiterhin „fest entschlossen, die Freiheit der Schifffahrt für alle im Roten Meer und den angrenzenden internationalen Gewässern zu schützen“, erklärte die Außenbeauftragte.

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Hintergrund der EU-Mission Aspides

Die EU hatte die Marine-Mission Eunavfor Aspides im Februar 2024 beschlossen. Sie soll die Schifffahrt im Roten Meer vor Angriffen der pro-iranischen Huthi-Miliz aus dem Jemen schützen. Das Mandat umfasst auch den Persischen Golf und die Straße von Hormus, der operative Auftrag ist derzeit jedoch auf das Gebiet südlich des omanischen Hafens Maskat beschränkt.

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