Pakistan verkündet Einigung zwischen USA und Iran
Die Vermittlungsbemühungen Pakistans haben Früchte getragen: Die USA und der Iran haben sich nach intensiven Gesprächen auf ein Friedensabkommen geeinigt. Dies gab der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif auf der Plattform X bekannt. Die offizielle Unterzeichnungszeremonie ist für Freitag in der Schweiz geplant. Auch US-Präsident Donald Trump bestätigte die Einigung und erklärte, das Abkommen sei „jetzt vollständig“. Im Zuge der Vereinbarung soll die Sperrung der Straße von Hormus aufgehoben werden, ebenso die Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine.
Irans Präsident verteidigt Verhandlungsteam
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat das iranische Verhandlungsteam gegen Kritik von Hardliner-Gruppen in Schutz genommen. Er bezeichnete die Bezeichnung der Unterhändler als „Vaterlandsverräter“ als unfair und gegen die nationalen Interessen des Landes. Die Gespräche zwischen Washington und Teheranimated by Pakistan laufen seit mehreren Wochen. Das Rahmenabkommen soll den Ausgangspunkt für vertiefte Verhandlungen über das iranische Atomprogramm bilden und die fragile Waffenruhe um 60 Tage verlängern.
Spannungen trotz Annäherung
Trotz der Fortschritte bei den Friedensverhandlungen bleibt die Lage angespannt. Nach einem israelischen Angriff auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz in den Vororten von Beirut drohte der iranische Nationale Sicherheitsrat mit einer raschen Reaktion. UN-Generalsekretär António Guterres kritisierte den Angriff scharf und rief alle Seiten zur Zurückhaltung auf. Auch US-Präsident Trump zeigte sich unzufrieden mit Israels Vorgehen und forderte eine Deeskalation.
Proteste im Iran
Im Iran haben Dutzende Menschen gegen die Friedensvereinbarung mit den USA demonstriert. Sie skandierten Parolen gegen Außenminister Abbas Araghtschi und den Verhandlungsführer Mohammad Bagher Ghalibaf. Die Hardliner lehnen das Abkommen ab und fordern, das Druckmittel der Straße von Hormus nicht aufzugeben. Dennoch hält der iranische Sicherheitsrat an den Verhandlungen fest.
Ausblick
Die Unterzeichnung des Rahmenabkommens wird in den kommenden Stunden erwartet. Es sieht vor, dass die USA ihre Seeblockade aufheben und eingefrorene iranische Gelder freigeben. Im Gegenzug öffnet der Iran die Straße von Hormus. Anschließend sollen innerhalb von 60 Tagen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm folgen. Die internationale Gemeinschaft blickt gespannt auf die Entwicklungen in der Region.



