G7-Gipfel: Trump kritisiert Israels Angriffe auf Beirut als unfair
G7-Gipfel: Trump nennt Israels Angriffe auf Beirut unfair

G7-Gipfel: Trump kritisiert Israels Angriffe auf Beirut als „unfair“

Beim G7-Gipfel im französischen Évian hat US-Präsident Donald Trump deutliche Kritik an Israels Militäraktionen im Libanon geäußert. Er bezeichnete die Angriffe auf Beirut als „unfair“ und forderte ein maßvolleres Vorgehen. Gleichzeitig dankte er China und Russland für ihre Neutralität im Iran-Krieg und drohte Teheran mit neuen Angriffen, falls das Abkommen nicht eingehalten werde.

Trump: Angriffe auf Beirut sind „unfair“

Der US-Präsident bezeichnete den Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon als „kleinen Konflikt“ und zeigte sich überrascht, dass dieser noch andauere. „Wir werden das erledigen“, versicherte Trump. Er kritisierte, dass ganze Gebäude zerstört würden: „So kann niemand dort leben.“

Trump dankt Xi und Putin für Neutralität

In einer Pressekonferenz dankte Trump den Präsidenten Chinas und Russlands für ihre Neutralität im Iran-Krieg. „Sie haben das wesentlich einfacher gemacht“, sagte Trump, da weder Peking noch Moskau sich auf eine Seite geschlagen hätten.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Trump: Israel könnte sich besser verhalten

Trump kritisierte Israel für zu harte Angriffe auf den Libanon. Er fragte: „Wenn zwei Drohnen in deinen Wald fallen, musst du dann Gebäude in Beirut einstürzen lassen?“ Dennoch sei Israel ein guter Partner im Krieg gegen den Iran gewesen.

Trump: Wir haben im Iran-Krieg alles erreicht

In seiner Pressekonferenz betonte Trump einen vermeintlichen Erfolg: Die Einigung mit dem Iran, die am Freitag unterzeichnet werden soll, enthalte „alles“, was die USA erreichen wollten. Der Iran habe zugestimmt, niemals eine Atombombe zu entwickeln. Die neue Führung des Iran sei „besser“ als die alte und „gute Leute, die ihr Land lieben“.

Macron: Trumps Worte nicht immer als Drohungen interpretieren

Frankreichs Präsident Macron bemühte sich um eine diplomatische Einordnung von Trumps Drohungen gegen den Iran. Er betonte, dass Trumps Worte nicht immer als unmittelbare Drohungen zu verstehen seien, sondern Teil des amerikanischen Stils.

Macron fordert uneingeschränkten Zugang zu KI-Modellen

Macron forderte freien Zugang zu den neuesten KI-Modellen. Die USA hatten dem KI-Pionier Anthropic auferlegt, seine Modelle „Fable“ und „Mythos“ nicht mehr außerhalb der USA anzubieten, was weltweit für Bestürzung sorgte.

Hat Trump seine Haltung zur Ukraine verändert?

Macron lobte die Bemühungen der USA, mit Russland zu verhandeln, und betonte, dass nur die Ukraine über territoriale Fragen entscheiden könne. Er sah eine Veränderung der amerikanischen Haltung in den vergangenen Monaten.

Macron: Kritik an Überkapazitäten in China

Die G7-Staaten seien sich einig, dass die Weltwirtschaft wachsen und ins Gleichgewicht gebracht werden müsse. Macron kritisierte Chinas industrielle Überkapazitäten und das US-Handelsdefizit. Kooperationsprojekte sollten die Abhängigkeit von Rohstoffimporten verringern.

Macron: Einigkeit zu Iran, Hormus und Libanon

Alle G7-Staaten fordern eine Deeskalation am Persischen Golf. Macron gratulierte Trump zur Iran-Vereinbarung und betonte, dass die Straße von Hormus für den freien Seehandel geöffnet bleiben solle. Ein Ende der israelischen Angriffe im Libanon sei Teil des Friedens.

Macron: Weitere Russland-Sanktionen geplant

Die G7-Staaten wollen die Sanktionen gegen Russland verstärken und die Verteidigungskapazitäten der Ukraine ausbauen. Die Gespräche über Lizenzfertigung von US-Waffensystemen in der Ukraine gingen weiter.

Macron spricht von „Signal der Einheit“

Macron bedankte sich bei den Organisatoren des Gipfels und betonte, dass der Gipfel unter schwierigen Bedingungen ein „Signal der Einheit“ gesendet habe. Die Beteiligung von Südkorea, Brasilien, Ägypten, Kenia und weiteren Ländern unterstrich dies.

Wadephul: Voraussetzungen für Hormus-Einsatz noch nicht gegeben

Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht die Voraussetzungen für eine Beteiligung Deutschlands an der Sicherung der Straße von Hormus noch nicht erfüllt. Er forderte mehr Klarheit über die Inhalte der Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration

Merz peilt Bundeswehr-Mandat vor Sommerpause an

Kanzler Friedrich Merz sieht keinen Zeitdruck beim Bundestagsmandat für einen Bundeswehr-Einsatz in der Straße von Hormus. Er betonte, dass eine Reihe von Voraussetzungen noch nicht erfüllt seien. Die letzte Sitzungswoche des Bundestags vor der Sommerpause ist vom 6. bis 10. Juli.

Trump warnt Iran: Bombardieren, wenn sie sich nicht benehmen

Zwei Tage vor der geplanten Unterzeichnung des Iran-Rahmenabkommens drohte Trump dem Land erneut. „Wenn sie sich nicht benehmen, werden wir direkt wieder damit beginnen, Bomben mitten auf ihre Köpfe zu werfen“, sagte er. Das Abkommen sei nicht endgültig, sondern eine Absichtserklärung.

Trump: Keine 300 Milliarden für Iran-Aufbau

Trump dementierte Medienberichte über Wiederaufbaumittel in Höhe von 300 Milliarden Dollar für den Iran. „Wir steuern keinen einzigen Cent bei“, sagte er. Er fordere die Golfstaaten nicht auf, im Iran zu investieren, aber wenn sie es täten, sei das in Ordnung.

Vier Tote bei israelischen Luftangriffen im Libanon

Trotz der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran über ein Kriegsende läuft der Krieg im Libanon weiter. Bei einem israelischen Luftangriff im Raum Nabatija wurden mindestens vier Menschen getötet. Israels Armee erklärte, sie habe Hisbollah-Ziele angegriffen.

G7 wollen bei Umsetzung von USA-Iran-Deal helfen

Die G7-Staaten begrüßten das Rahmenabkommen und sind bereit, zu dessen Umsetzung beizutragen. Sie wollen ihre Lieferwege diversifizieren, die Abhängigkeit von der Straße von Hormus verringern und Energievorräte aufstocken.

Kabinett will kommende Woche offenbar Einsatz in Straße von Hormus beschließen

Die Bundesregierung treibt eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einer internationalen Mission zur Sicherung der Straße von Hormus voran. Das Kabinett könnte den Text für ein Bundestagsmandat bereits in der kommenden Woche beschließen.

G7: Iran-Deal bietet „historische Chance“

Die G7-Staaten sehen in dem Rahmenabkommen eine „historische Chance“, Teheran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern. Sie unterstützen die Umsetzung des Abkommens und sind bereit, dazu beizutragen.

Trump kritisiert israelisches Vorgehen im Libanon

Trump übte ungewöhnlich offene Kritik am militärischen Vorgehen Israels gegen die Hisbollah. „Man muss nicht jedes Mal ein Wohnhaus zerstören, nur weil man jemanden sucht“, sagte er.

US-Gericht stimmt vorerst Sanktionen gegen UN-Palästina-Expertin zu

Ein Berufungsgericht hat Sanktionen gegen die UN-Sonderberichterstatterin für die Palästinensergebiete vorübergehend zugelassen. Die USA werfen ihr Voreingenommenheit und Antisemitismus vor.

Irans Präsident: Diplomatische Chance nicht verstreichen lassen

Der iranische Präsident Massud Peseschkian bezeichnete das Rahmenabkommen als diplomatischen Sieg und forderte, die Chance nicht ungenutzt zu lassen.

Bericht: US-Friedensabkommen erlaubt Iran sofortigen Ölverkauf

Laut „Wall Street Journal“ erlauben die USA dem Iran den sofortigen Verkauf von Öl und Kraftstoffen im Rahmen der Grundsatzeinigung. Die Aussetzung der Sanktionen trete mit der Unterzeichnung in Kraft.

Iran fordert Israels Abzug aus „besetzten Gebieten“ im Libanon

Der Iran fordert Israels Abzug aus den „besetzten Gebieten“ im Libanon. Die Menschen im Südlibanon müssten in ihre Häuser zurückkehren, erklärte der iranische Chefunterhändler.