FIFA-Chef Infantino: Rote Karte nach Trump-Einfluss?
Infantino: Rote Karte nach Trump-Einfluss?

Dies ist womöglich die größte Skandalgeschichte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Der US-Präsident Donald Trump fordert, dass die Rotsperre gegen den US-Top-Torjäger Folarin Balogun vor dem Achtelfinalspiel gegen Belgien zurückgenommen wird. Schon diese Einmischung ist beispiellos, doch die Lage eskaliert weiter: FIFA-Chef Gianni Infantino soll sich zu dieser verrückten Entscheidung haben hinreißen lassen.

Der Anschein von Einflussnahme

Eine offizielle Bestätigung der FIFA für eine Rücknahme der Sperre liegt bislang nicht vor. Dennoch ist die Aufregung im Fußball-Weltverband und unter den Fans enorm. Allein der Anschein einer politischen Einflussnahme auf sportliche Entscheidungen ist fatal für die Glaubwürdigkeit des Fußballs. Infantino, der als Präsident des Weltverbandes für die Einhaltung der Regeln sorgen sollte, gerät damit massiv unter Druck.

Wirklich überraschend kommt die Entwicklung nicht. Trump und Infantino haben aus ihrer Komplizenschaft nie ein Geheimnis gemacht. Beide sind aus demselben Holz geschnitzt: Sie sehen sich als Sonnenkönige, denen es völlig egal ist, was die Welt von ihrem Tun hält. Hauptsache, ihr Verhalten dient den eigenen milliardenschweren Interessen. Bereits im Dezember 2025 hatte Infantino Trump den sogenannten „FIFA-Friedenspreis“ verliehen – eine Geste, die damals schon für Kopfschütteln sorgte.

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Korruptionsskandale als Tradition

Die Korruptions- und Geldwäscheskandale der FIFA lassen sich kaum noch aufzählen. Sie sind bei der Vergabe der Weltmeisterschaften fast schon Tradition, und der Fußballfan nimmt sie mit stoischer Ruhe hin. Besonders in Erinnerung geblieben sind die ominösen Zahlungen von 6,7 Millionen Euro im Umfeld des deutschen „Sommermärchens“ 2006. Solche Vorfälle haben das Vertrauen in die Integrität des Verbandes nachhaltig beschädigt.

Sollte sich bestätigen, dass Infantino auf Druck Trumps gehandelt hat, wäre dies ein weiterer Tiefpunkt. Die FIFA wäre dann endgültig zum Spielball politischer Machtinteressen verkommen. „Wenn die Berichte stimmen, hat Infantino die Seele des Fußballs verkauft“, kommentiert ein Beobachter. Die WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, steht ohnehin im Zeichen von Kommerz und politischer Symbolik – doch dieser Vorfall übertrifft alles Bisherige.

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