Iran-Krieg: 17 US-Soldaten gefallen – weiteres Opfer gemeldet
Iran-Krieg: 17 US-Soldaten gefallen

Die Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten ist auf 17 gestiegen. Das US-Militär bestätigte am Sonntag den Tod eines weiteren Soldaten. Am Samstag war bereits der Tod von zwei US-Soldaten gemeldet worden – die ersten Gefallenen seit den Anfangstagen des Konflikts.

Soldat stirbt bei Sprengung im Nordirak

Nach Angaben des Regionalkommandos Centcom kam der Soldat am Samstag im Nordirak ums Leben. Er war demnach an einer kontrollierten Sprengung nicht detonierter Kampfmittel beteiligt, die aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne stammten. Ein weiterer Soldat wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und wird medizinisch behandelt.

Erste Gefallene seit Wochen

Erst am Samstag hatte das US-Militär mitgeteilt, dass zwei US-Soldaten am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen seien. Sie seien bei der Verteidigung gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe gefallen. Zudem werde ein weiterer Soldat vermisst. Nach einer gründlichen Suche am Ort des Geschehens seien bislang nicht identifizierte sterbliche Überreste gefunden worden, so Centcom. Ein Identifizierungsprozess laufe. Die „New York Times“ und das „Wall Street Journal“ berichteten unter Berufung auf US-Beamte, es werde davon ausgegangen, dass es sich um die Überreste des vermissten Soldaten handele.

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Gegenseitige Angriffe halten an

Die USA und der Iran haben sich in den vergangenen Tagen erneut heftig bekämpft. Die US-Streitkräfte griffen Ziele im Iran an, während der Iran Staaten in der Golfregion attackierte, in denen die USA Stützpunkte unterhalten. Bereits am Samstag hatte Teheran die im Juni mit Washington ausgehandelte Rahmenvereinbarung für hinfällig erklärt. Das Abkommen sollte ein endgültiges Friedensabkommen binnen 60 Tagen ermöglichen.

Hintergrund des Krieges

Der Iran-Krieg begann am 28. Februar mit Luftangriffen Israels und der USA auf den Iran. Seit Anfang April galt eine brüchige Waffenruhe, die nun endgültig zerbrochen zu sein scheint. Die USA verlegen unter anderem F-16-Jets aus der Eifel in den Nahen Osten, wie ein Bericht zeigt.

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